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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Meine Medien: die Liebeszeitung

Aus der Vielfalt der Medien, für die ich tätig war oder tätig bin, sticht die Liebeszeitung besonders hervor. Sie ist vielleicht nicht das, was Lieschen Müller gerne lesen würde, und sie hat vor allem nicht diesen verlogenen Touch von Liebesromantik. Auf der anderen Seite macht gerade die Liebeszeitung keinen Hehl daraus, wie antiquiert und teils eben auch verlogen das Verhältnis der bürgerlichen Presse zur modernen Sexualethik ist.

Die Liebeszeitung sucht Sie – als Leser(in), als Autor(in) oder als Kooperationspartner(in) – wobei ich das Wort „Kooperation“ etwas anders sehe als die üblichen Agenturen. Also: Bitte sehen Sie einmal im Wörterbuch nach, bevor Sie „Kooperation“ anbieten.

Die Liebeszeitung arbeitet gerne mit Verlagen, Verlegern, Autoren (Autorinnen), Kultureinrichtungen, (Liebes-)Museen, Herstellern, Händlern und Dienstleiter(inne)n zusammen, solange Sie etwas Interessantes und Innovatives zu bieten haben, über das dieses Medium auf vielerlei Weise berichten kann. Wie es funktioniert (und wie nicht) habe ich in der Liebeszeitung beschrieben. Ein Muster (ohne Sponsoring) sehen Sie hier.


Wortwechsler beendet Sommerpause

Ich wechsle immer noch Worte. Füge Sätze ein, schreibe Sätze um und schlage andere Sätze vor.

Warum ich so still war? Ich habe jetzt erst einmal den Sommer genossen – aber der scheint vorbei zu sein, und ich öffne mal wieder ein Fenster zu Ihnen.

Übrigens: Ich blogge seit mindesten dreizehn Jahren – und seit 10 Jahren über die Liebe – natürlich nur PUR. Liebe Pur eben.

Des Nachdenkens wert - Bildung ist mehr als einseitiges Wissen

Sie glauben immer noch an die Weisheit der Psychologen, Soziologen und anderer Wissenschaftler, die ein höchst einseitiges Weltbild haben? Und sie meinen, dass sich das Gefühlsleben oder die Persönlichkeit durch eine einzige Wissenschaft erklären lässt?

Glauben Sie meinetwegen daran. Doch hören Sie auch, was Leopold Bauke, ein hervorragender Beobachter der Tierwelt, Schriftsteller, Jurist und Querdenker, 1919 schrieb:

Der Kernpunkt ist eben der, dass die Professoren immer nur Dinge beantwortet wissen wollen, die sie selbst beherrschen. Es könnte sonst der Allgemeinheit ein Licht darüber aufgehen, dass dieses Wissen der Fachgelehrten höchst einseitig ist.


Heißt im Klartext: Bildung, selbst diejenige, die zum Hochschulprofessor befähigt, ist keine Garantie dafür, das Leben aus den verschiedensten Blickwinkeln schlüssig zu erklären. Schriftsteller sind wesentlich geeigneter, das Wissen zu bündeln oder auch zu differenzieren und dabei der Wahrheit näher zu kommen.

Aus: "Die Diktatur der Liebe", Hamburg und Berlin 1919