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Tlia Tequila vermarktet ihre „100-Prozent-Schwangerschaft“

EILMELDUNG - © 2010 by sehpferd, Budapest. Wenn es ein Junge ist, werde ich ihn Jaden nennen, wenn es ein Mädchen ist, wird sie Violet heißen“, verriet die Myspace-Prominente und selbstdefinierte Bisexuelle Tila Nguyen aka Tila Tequila dieser Tage der staunenden Presse. Nun aber ist sich Tila Tequila ganz sicher, schwanger zu sein.

Bereits zuvor hatte es Gerüchte über eine mögliche Schwangerschaft der 28-jährigen exotischen Internetberühmtheit gegeben, doch zunächst musste sie erst einmal den Tod ihrer angeblichen verlobten Casey Johnson vermarkten, was sich im Nachhinein offenbar nicht als so publikumswirksam herausstellte. Zwischenzeitlich versuchte sie, sich als Gottesbotin auszugeben, was verschiedene Kommentatoren daran zweifeln ließ, ob Frau Nguyen diese Beiträge bei vollem Bewusstsein geschrieben hätte.

Nun allerdings hat sie den Publikumshit nummer eins: Schwangerschaft. Mag vielen Single-Frauen die Botschaft wie ein Horror klingen, Schwanger geworden zu sein, so ist es für Frau Nguyen der Beginn einer neuen, verheißungsvollen Marketingkampagne, denn das Nguyen-Baby wird sich mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit besser vermarkten lassen als jedes andere Baby zuvor.

Angekündigt wurde es jetzt so:

THE BIG NEWS EVERYONE: TILA TEQUILA IS OFFICALLY PREGNANT, 100% CONFIRMED!!!!!!!!!!!!!! & THIS BABY WAS NO "ACCIDENT" EITHER!!!!!!!!”

Der Mythos, dass es ein gewolltes Kind sei, wurde gleich mitgeliefert und noch in eine Wolke von lila Kitsch verpackt:

"Es ist eine wahrhaftig anrührende Geschichte, die ich euch ein andermal erzählen werden … aber ich wurde Schwanger für Casey! (ihre angebliche Verlobte red). Weil sie eine Familie gründen wollte und bereits eine adoptierte Tochter hatte, wollte eigentlich sie diejenige werden, die schwanger werden wollte. Aber nun, da sie von uns gegangen ist, wird ein neues Leben geboren und ich weiß, dass ihr Geist in meinem wundervollen, geheimnisvollen Baby ist, das jetzt in mir wächst“.


Wir müssen also damit rechnen, dass Frau Tequila nicht aus den Schlagzeilen herauskommt. Im Moment versucht sie gerade, zuerst die US-amerikanischen alleinerziehenden Mütter in ihre PR-Kampagne einzubinden.

Casey Johnsons Tod und Tila Tequila

Da sehr viele Menschen mein Blog (übrigens sehr zu meinem Leidwesen) nur wegen einer gewissen Tila Tequila (geborene Tila Nguyen) anschauen, muss ich Ihnen allen hier eine Nachricht hinterlassen, die Sie möglicherweise schockieren wird: über den Tod einer gewissen Casey Johnson, die im zarten Alter von 30 Jahren aus unbekannten Gründen von dieser Erde ging.

Casey Johnson war ein Teil der international stark beachteten IT-Girls, zu denen auch Paris Hilton und Tila Tequila zählen. Anders als Tila Tequila, die eine Art „Selfmadestar“ ist, war Casey Johnson von Haus aus reich. Ihr Vater Woody Johnson ist der Inhaber von „New York Jets“. Beide stammen aus der bekannten Dynastie der Johnsons, den Gründern von „Johnson & Johnson“.

Ihr Tod ist wohl der erste Tod eines Sternchens, der über Twitter verfolgt wurde – jedenfalls wurde ihr letzter Twitter-Eintrag am 29. Dezember 2009, morgens um 1 Uhr13. Obwohl noch nichts Näheres bekannt ist, meldeten Nachrichtendienste, dass sie am 4. Januar bereits „mehrere Tage“ tot war. Angeblich war sie zu diesem Zeitpunkt mit Tila Tequila „verlobt“ – aber auch dies könnte nur einer der üblichen PR-Tricks von Frau Tequila gewesen sein, die gerne auf Kosten anderer Aufmerksamkeit zu erringen versucht.

Wie Tila Tequila TMZ telefonisch mitgeteilt haben soll, hatte diese am 28. Dezember den letzten persönlichen Kontakt mit ihrer angeblichen Verlobten Casey Johnson. Weil diese angeblich „ihre Hunde bei ihr vergessen hätte“, habe sie seit dem 29. Dezember versucht, Casey Johnson zu erreichen, die „ihr Telefon jedoch abgeschaltet“ habe.

Das Beispiel mag zeigen, wie wenig das Showgeschäft der IT-Girls generell mit deren Lebensrealität zu tun hat – und insbesondere Tila Tequila dürfte in diesem Zusammenhang einen schweren Stand haben – der Tod ist eben eine Realität, die sich nicht mit PR-Gags übertünchen lässt.

Wie kam diese „Tequila“ eigentlich zu ihrem Ruhm?

Sie sieht im Grunde genommen schrecklich aus: Ihr fast quadratisches Puppengesicht, in der Regel völlig ausdruckslos, könnte nirgendwo auf der Straße punkten – ein Dutzendgesicht, das mit Recht in der Masse untergeht – und zudem ein Mensch mit äußert schwach ausgeprägten Ausdrucksmöglichkeiten. Ihr Name: : Thien Thanh Thi Nguyen aka Tila Tequila.

Warum kennt inzwischen die ganze Welt eine Asiatin, die weder wirklich gut aussieht noch irgendeine nennenswerte Fähigkeit hat?

Ein Blogger behauptet, dass der Chefredakteur von „Stuff“ unfreiwillig den Ruhm der publicitysüchtigen Dame begründete: Damals, 2005, wollte er sein Magazin durch einen Trick aufpolieren: Myspace war gerade ein Renner: Menschen hatten Tausende von Freundin, die man im Grunde in den Müll kippen konnte – aber sie galten nun mal als „Freunde“. Wer hatte die meisten? Nun – Sie ahnen es – Tila Tequila.

Die Kalkulation des Verlegers war ein Schlag ins Wasser: Kein Exemplar wurde mehr verkauft, als die farblose Asiatin auf dem Cover von „Stuff“ erschien – denn die Millionen Freunde, waren erstens nur Internetkumpels, also Freunde ohne jede Bedeutung, und zweitens kaum „Stuff“-Leser. Allerdings hatte die Sache einen Nebeneffekt: Tila in der Presse – das bedeutete, das sie das Medium gewechselt hatte. Dann lief die Tequila-Maschine wie von selbst: Jeder dachte, dass sie vielleicht irgendwie wichtig war, also war sie irgendwie wichtig. Ihr Glück war also, dass sie die Kurve zu den großen Medien bekam – insbesondre zu MTV, wo sie bereits in der zweiten Staffel eine angebliche Bisexuelle verkörpert, die so tut, als würde sie Partner suchen.