Skip to content

  Aktuelle Informationen

WORTWECHLER startet durch ...

ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Europawahl: Die Sozialdemokratie hat nichts gelernt

Der SPD laufen die Wähler weg. Einer der Gründe: Sie wissen offenbar besser als die Herren Minister, dass eine Wirtschaftsrettung nur dann eine Rettung ist, wenn kompetente Personen verantwortlich entscheiden und vernünftige Konzepte seitens der Wirtschaft vorliegen.

Die Mentalität „ach, wir sind ja alle Arbeitnehmer, nicht wahr?“, zieht schon lange nicht mehr – das ist man bei der SPD mit den Kenntnissen über das Volk mindestens zehn Jahre hinter dem Mond. Entsprechend spaltet sich die SPD in mindestens zwei Lager: Diejenigen, die immer noch dem Sozialismus zum Sieg verhelfen wollen und auf Stimmenfang am linken Rand gehen wollen und jenen, die möglichst die Schmidt-Wähler zurückgewinnen wollen – nur ist in der SPD weit und breit kein neuer Helmut Schmidt zu sehen.

Wenn man weiter so herummurkst, dann sieht es mau aus mit der Sozialdemokratie. Schon jetzt fragen sich viele Ex-SPD-Wähler, warum man eigentlich nicht gleich die wirtschaftliche Kompetenz der CDU wählen sollte – denn allein durch Wirtschaftskompetenz kann Deutschland wieder zu einem geordneten Wirtschaftswachstum kommen.

Bei der SPD finden die Ex-SPD-Wähler, Ex-Schmidtanhänger und Ex-Schillerwähler weder pragmatische Positionen noch die nötige Sachkompetenz.

Das Wochenende hat der SPD eine Wahlniederlage beschert – und der Montag zeiget, dass sie aber auch nicht das Geringste daraus gelernt hat. Insbesondere Frontmann Müntefering gab ein schlechtes Bild: Das ist das Bild der „kernig-knackigen“ Sozialdemokratie, auf das Deutschland nun wirklich verzichten kann.