Skip to content

  Aktuelle Informationen

WORTWECHLER startet durch ...

ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Presse: Wir kleben keine Etiketten auf unsere Leserinnen, aber wir tun es

Das Magazin W&V titelte „Warum man Best Ager nicht labeln darf“ – und etikettiert damit die Zielgruppe als „Best Ager“.

Die BAUER-Media Group, die im Blickfeld stand, differenziert das schon etwas mehr – und was sagt Ingo Klinge dazu, der bei BAUER für Frauenthemen verantwortlich ist? (Zitat)

Wir sollten grundsätzlich keine Zielgruppe mit einem Label versehen. Denn wer möchte schon gerne zum Beispiel über sein Geburtsdatum definiert werden? Nichtsdestotrotz müssen wir es mit allen unseren Marken schaffen, die Themen und Emotionen auf eine bestimmte Zielgruppe und Gefühlslage auszurichten – und darin liegt wirklich eine Kunst.


Damit trifft er den Nagel auf den Kopf – und dies, obgleich BAUER selbst für sein Frauen-Magazin MEINS so wirbt:

Das erste monatliche Frauenmagazin für weibliche Active Ager Classic 50plus.


OK – also: BAUER etikettiert keine Best Ager, sondern „Actice Ager Classic 50plus“.

Wow, Baby! Wer hätte das gedacht …

Geschichte: von der strengen Erzieherin zur Domina

Für ein seriöses Projekt im Frühjahr 2016 suche ich Materialien aller Art, die sich mit dem Thema der „strengen Erzieherin“ beschäftigen, die heute zumeist als „Domina“ bezeichnet wird. Dabei suche ich insbesondere:

1. Foto-Dokumente, auch private (zum Beispiel aus Dachbodenfunden), auch Fotos aller Art aus alten Zeiten, sowie Kunstwerke und Zeichnungen.

2. Zeitungsartikel über einschlägige Aktivitäten.

3. Zeitungsanzeigen mit verschleiernden Bezeichnungen („reife, blonde Englischlehrerin“, „strenge Erzieherin“ und dergleichen).

4. Bücher und Schriften aus alter Zeit zum Thema.

Obgleich auch Materialien aus jüngerer Zeit von Interesse sind, wenn sie uneingeschränkt veröffentlich werden können, suche ich im Grunde hauptsächlich Dokumente aus folgenden Epochen:

1. 19. Jahrhundert, insbesondere gegen Ende.
2. 1920er, 1930er Jahre.
3. 1940er insbesondere Underground- und Privatfotos.
4. 1950er, 1960er Jahre.

Das Projekt ist nicht kommerziell. „Goldgräber“ muss ich also enttäuschen. Für alle Hinweise bin ich selbstverständlich dankbar.

Wo liegt die Wahrheit bei Apps und Aids?

Denke positiv ... aber werde nicht HIV-positiv
Wie unsere Online-Zeitungen mit der Wahrheit umgehen? Eigentlich suchen die heutigen Online-Schreiber immer nur nach Sensationen, und die finden sie massenhaft. Recherchiert wird selten - kostet ja immer so viel Zeit, nicht wahr?

Um es zu beweisen, sollten sie mal „AIDS APPS“ in Google eingeben, oder meinetwegen „HIV APPS“. Dann lesen Sie beispielsweise, dass Apps für die Verbreitung des Trippers, der Syphilis, HIV (Aids) und noch ein paar andere Krankheiten verantwortlich sind.

Immerhin machen sich einige wenige Journalisten die Mühe, die Berichte im Original zu lesen. Und dann kommt dies heraus:

Ja, man hat da Vermutungen.
Und nein, man hat keine Beweise.


Und ja, man meint eigentlich die Apps für männliche Homosexuelle.
Und nein, so etwas zu sagen, wäre politisch unkorrekt.


Die Forscher, Organisationen und wer sonst noch Informationen streut, sind im Grund ziemlich objektiv – aber sie sprechen manchmal Vermutungen aus, die dann von Presseleuten breit getreten werden wie Kuhscheiße.

Soweit heute zu „Journalismus und Wahrheit“. Am Welt Aids Tag. Das Motto der Kampagne finden Sie hier.