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OPEL geht an Magna – na und?

Heute wird ein großer Teil der sogenannten Opelaner jubeln, und auch der Betriebsrat und die Bundesregierung werden wohl ein kleines Freudentänzchen wagen, denn der Regierungs- und Opelaner-Wunschkandidat Magna hat den Zuschlag im Übernahmepoker erhalten, wie die deutsche Bundeskanzlerin heute stolz verkündete.

Allerdings ist da noch ein Häkchen an der Sache: Die Konditionen scheinen noch nicht zu stimmen, denn General Motors ließ außerdem verlauten, „die endgültigen Details müssen aber noch ausgehandelt werden“, was darauf hindeutet, dass man mit dem Übernahmeangebot von Magna noch nicht hinreichend zufrieden ist.

Magna galt den Deutschen vor allem als so attraktiv, weil zugesichert wurde, dass „alle vier deutschen Opel-Standorte“ erhalten werden sollten, was wirtschaftlich als bedenklich angesehen wird, politisch aber selbstverständlich ins Kalkül der deutschen Regierung passt. Interessant ist in diesem Zusammenhang, was nun aus dem Rest von General Motors in Europa wird, beispielsweise aus Vauxhall.

Zu Euphorie besteht jetzt weniger Anlass als je zuvor. Dass OPEL nun „gerettet“ ist, glaubt kaum jemand in der deutschen Wirtschaft - es sei denn, die Gewerkschaften. Erst die nächsten Tage, Wochen und Monate werden Aufschluss darüber geben, was die Nachricht von heute eigentlich wert ist.

Quelle: FAZ-Net

Kritik vom Handelsblatt.