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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Einfache Weisheiten über die Liebe

Was Liebe ist, wissen nur Sie. Denn obgleich die Grundlagen der Liebe in jedem Menschen angelegt sind, entwickeln sie sich mit den Jahren völlig unterschiedlich. Was für Sie bedeutet:

1. Suchen Sie ihren eignen Weg zur Liebe.
2. Finden Sie heraus, ob Sie ihn durchsetzen können.
3. Modifizieren Sie ihn, wenn dies nicht der Fall sein sollte.

Ich wünsche Ihnen dazu die Kraft, etwas verändern zu können.

Sinnvolle Auseinandersetzung über Prostitution?

Nachdem nicht nur ich, sondern wohl alle Deutschen die dümmlichen Angriffe Brüsseler Feministinnen aus nordischen Ländern eben so satthaben wie die ständige Beeinflussung US-amerikanischer Gutmenschenkreise auf die deutsche Prostitutionsgesetzgebung, hat jetzt eine Wissenschaftlerin die Gründe für die Betrachtungsweise in Deutschland analysiert.

Sie setzt das schwedische „Modell“ gegen die deutsche Gesetzgebung und befindet, die Unterschiede ließen sich mit „wohlfahrtsstaatlichen, feministischen und religiösen Traditionen erklären.“

Weiter stellte sie fest, dass vor allem der schwedische Radikalfeminismus einen starken Einfluss auf die dortige Gesetzgebung gefunden habe. Die Prostitutionspolitik der schwedischen Regierung beabsichtige daher vor allem, die Gleichheit zwischen Mann und Frau herzustellen.

Zur Erinnerung: In Schweden ist die Prostitution als Anbietermarkt nicht generell verboten, wohl aber der Kauf solcher Dienstleistungen.

Nach meiner Auffassung sind die Schlussfolgerungen über Deutschland aber an den Haaren herbeigezogen: Der Einfluss der politischen Kräfte wird überschätzt, während die Meinung des Volkes im liberalen Deutschland unterschätzt wird – mit anderen Worten: Es ist nicht der Staat als Normengeber, sondern das Volk, das letztlich zu anderen Nomen gefunden hat – und ein gewisser Pragmatismus, der in Schweden fehlt: Was es gibt, das gibt es nun mal – und es kann nicht dadurch unterbunden werden, dass man es leugnet oder abdrängt.

Über einen Punkt kann man in Schweden übrigens nicht einmal reden, ohne scheel von der Seite angesehen zu werden: die Janusgesichtigkeit des neuen Gesetzes. Denn wo Prostitution als Broterwerb für die Frau gestattet ist, der Freier aber für die Bezahlung bestraft wird, ist etwas faul in der Gesellschaftsordnung. Es ist erstaunlich, mit welcher Vehemenz in Schweden solche Tatsachen ignoriert werden. Denn die schnelle Liebe wird auch in Schweden weiterhin gekauft – nur eben nicht mehr mit Bargeld in der Hand auf öffentlichen Straßen. Wie sagte mir einmal eine Freundin aus dem Norden: „Es ist in keinem Land der Welt verboten, einer Dame etwas zu schenken, wenn man den Abend mit ihr nett verbracht hat“. Nun denn – so heißt das also.

Gelesen in der Ärztezeitung



Sexuelle Begriffe – ständige Umdefinitionen

Kaum etwas hat sich in den letzten hundert Jahren so verändert wie die Begriffe rund um die Liebe und die Sexualität. War der Begriff „homosexuell“ beispielsweise um 1900 noch so gut wie unbekannt, so verwandelte er sich im 20. Jahrhundert auf vielfältige Weise – und selbst heute, in einer Zeit, in der doch alle Begriffe angeblich so transparent sind, wissen viele Menschen werde, wer „homosexuell“ ist, noch, welche Ausprägungen von Homosexualität es gibt. Etwa parallel dazu versucht eine einschlägig orientierte Webszenerie, den Begriff ganz für sich zu vereinnahmen und umzudefinieren.

Ähnliche Phänomene finden wie auch bei der Prostitution, beim Fetischismus und in der Beschreibung sogenannter BDSM-Aktivitäten.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die Umdefinitionen endlich aufhören müssen, weil sie nur dem Zeitgeist entsprechen, der aber, wie bekannt, vergänglich ist.

Indessen bin ich im gleichen Zwiespalt wie alle anderen auch, denn auch ich bin ein Zeitzeuge und mehr nicht. Doch was meinen eigentlich Sie? Lohnt es sich, jeder Definition eine historische Betrachtung beizufügen, wie ein Wort sich in im Laufe der Jahre verändert hat? Würden Sie gegebenenfalls daran mitarbeiten?

Bitte sagen sie, was Sie persönlich zum Thema beitragen könnten.

Gucken Sie mal: Nachgeamtes Lexikon von 1913: Homosexualität. oder in dem von mir betreuten Sexual-Lexikon. oder in Wikipedia. Ich gebe ja zu, dass Wikipedia derzeit die ausführlichsten Informationen zur Homosexualität bietet - bei der Prostitution ist dies jedoch beispielsweise nicht der Fall.