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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Geschichte: von der strengen Erzieherin zur Domina

Für ein seriöses Projekt im Frühjahr 2016 suche ich Materialien aller Art, die sich mit dem Thema der „strengen Erzieherin“ beschäftigen, die heute zumeist als „Domina“ bezeichnet wird. Dabei suche ich insbesondere:

1. Foto-Dokumente, auch private (zum Beispiel aus Dachbodenfunden), auch Fotos aller Art aus alten Zeiten, sowie Kunstwerke und Zeichnungen.

2. Zeitungsartikel über einschlägige Aktivitäten.

3. Zeitungsanzeigen mit verschleiernden Bezeichnungen („reife, blonde Englischlehrerin“, „strenge Erzieherin“ und dergleichen).

4. Bücher und Schriften aus alter Zeit zum Thema.

Obgleich auch Materialien aus jüngerer Zeit von Interesse sind, wenn sie uneingeschränkt veröffentlich werden können, suche ich im Grunde hauptsächlich Dokumente aus folgenden Epochen:

1. 19. Jahrhundert, insbesondere gegen Ende.
2. 1920er, 1930er Jahre.
3. 1940er insbesondere Underground- und Privatfotos.
4. 1950er, 1960er Jahre.

Das Projekt ist nicht kommerziell. „Goldgräber“ muss ich also enttäuschen. Für alle Hinweise bin ich selbstverständlich dankbar.

Sex – katholisch gesehen

Die unumstrittene Tatsache zuerst: Katholiken beziehen ihren Glauben nicht aus der Bibel, sondern aus deren römischer Interpretation.

Die Meinungen sodann: Ja, Katholiken dürfen Sex haben – wenn sie miteinander verheiratet sind, was aber offenbar kaum noch ein Katholik erst nimmt. Die freudige Nachricht: Es darf sogar Freude bereiten (natürlich nur in der Ehe, nicht, dass sie auf falsche Gedanken kommen). Der Wermutstopfen zuletzt: Es sollte die Absicht damit verbunden sein, Kinder zu zeugen, was möglicherweise aber großzügig ausgelegt werden kann. Mehr weiß ihr Herr Pfarrer.

Diese Katholikin hat die Nase voll – man kann es ihr nicht verdenken.

Lustlos und willenlos

Auch beim Schriftsteller beginnt nicht jeder Tag gleich. Mal ist man voller Ideen und man kann gar nicht so schnell tippen, wie man Dinge zu Papier oder Bildschirm bringen möchte – und mal saugt man sich am Zeigefinger, um vielleicht Themen herauszurutschen.

Heute ist ein Tag von der Saugsorte. Ich beklage mich also, Lust- und willenlos zu sein, doch dann denke ich gleich wieder an den Ritter von Sacher-Masoch, den ich gerade in vielfältiger Weise verwurste. Mh, lustvoll und willenlos – das wäre es doch?

Sicher, sicher – leider aber nicht für einen Schriftsteller. Der kann zwar, wie Sacher-Masoch, über seine Leidenswünsche reflektieren, aber den Willen, darüber zu schreiben, muss er schon mitbringen. Wobei mir mal wieder einfällt, dass ich immer noch nicht weiß, warum es nie wirklich sinnliche Illustrationen zur „Venus im Pelz“ gab.

Wie wäre es dann mit lustlos und willig? Das wäre doch ein Stoff für eine Geschichte über eine Lebedame – zwar bietet sie sich willig an, doch bleibt die dabei lustlos. Leider fällt mir dazu im Moment aber kein lebendes Beispiel ein. Lebedamen sind ja auch schon längst aus der Mode gekommen.

Lustvoll und willig? Ach, wie langweilig. Solche Geschichten schreiben heute doch schon die Schülerinnen und Schüler. Einleitung – Hautteil – Schlusssatz. Apropos Schlusssatz: Er ging nach Hause und dachte sich auf dem Heimweg: „Das mit dem Saugen wird bestimmt mal mein Hobby“. Sehen Sie, da hatte er schon eine gute Voraussetzung für einen Schriftsteller.