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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Die Wahrheit über die „gestohlenen“ Aktfotos von Adrienne Bailon

Die Nacktaufnahmen, die von der US-amerikanischen Sängerin und Schauspielerin Adrienne Bailon derzeit im Internet kursieren, sollten ja angeblich von einem Laptop gestohlen worden sein. Noch vor Kurzem hieß es in einer Mitteilung von Hollywoodgossip, dass ein gewisser Jonathan Jaxson, der sich als ihr „Sprecher“ bezeichnete, behauptet hatte: „vor einer Woche von ihrem Laptop auf dem New Yorker Flughafen gestohlen worden sein und es handele sich dabei um Privatfotos“.

Nun scheint die Sache allerdings etwas anders auszusehen, denn derselbe Jonathan Jaxson sagte nun dem Fernsehsender CBS (laut einem Bericht von hollyscoop.com) , dass er bei einem Treffen mit Adrienne gemeinsam mit ihr beschlossen habe, die Sache mit dem gestohlenen Laptop ein bisschen aufzusexen – und wie hätte man dies besser tun können als (O-Ton Jaxson) „als zu sagen, dass Nacktfotos von diesem Laptop gestohlen worden wären“.


Es ist ausgesprochen hilfreich (wenn sie Englisch verstehen) das Interview mit Mr. Jaxson auf CNN zu sehen – der Mann ist erfrischend offen mit seinen Enthüllungen.


Dies Video auf Youtube ist eine angepasste Version, die YouTube noch akzeptiert hat. das Original ist auf der Webseite des Nachrichtendienstes "TheYougTurkes" zu sehen.



Mehr: Mr. Jaxsons Blog.

Und auch bei Moviemates gefunden.

Heide Simonis rechtfertigt Frau Ypsilanti – und blamiert sich

Da hat gerade noch gefehlt: da schreibt Frau Heide Simonis, die in Schleswig-Holstein als Ministerpräsidentin scheiterte: „Als ich die Nachricht aus Hessen im Radio hörte, hat mich das fast aus den Socken gehauen. Was die Genossen sich da erlaubt haben, ist unanständig und moralisch verwerflich.“

Ich denke, dass sich Deutschland mal ein neues Vokabular ausdenken könnte, mindestens in der Sozialdemokratie. Denn was die Abgeordneten Dagmar Metzger, Jürgen Walter, Silke Tesch und Carmen Everts (übrigens drei von ihnen Frauen) getan haben, haben sie vor ihrem Gewissen und zum Wohle des Landes Hessen getan – und zwar in letzter Minute, als Notbremse, sozusagen.

Man mag gegen solche Notbremsungen sagen, was man will – aber es war an der Zeit, eine Regierung im Westen Deutschlands unter Duldung der Linkspartei zu verhindern. Das war der Punkt – und ein Zweiter war sicherlich für einige der Abgeordneten die Furcht vor einem wirtschaftlichen Niedergang des Landes Hessen unter einer grünen Regierungsbeteiligung.

Zurück zum Stil von Frau Simonis: Da wurde die arme „Andrea verraten“ - so als ob diese Frau nicht selbstgefällig und gegen manche Warnungen die Machtkarte gespielt hätte. Auch spart sie nicht mit grotesken Übertreibungen und nennt ihren eigenen Abgeordneten, der sie damals nicht wählte, den „Heide-Mörder“.

Irgendwo scheinen einzelnen SPD-Mitgliedern nach und nach die Maßstäbe abhandenzukommen. Frau Simonis jedenfalls meinte: „Politikerinnen (werden) in Deutschland nach wie vor nicht so ernst genommen“. Sie hat offenbar dabei vergessen, dass drei der angeblich „Abtrünnigen“ Frauen sind, die sehr wohl wissen, was sie tun – und dass es nicht „die Frau“ war, die sie verhinderten, sondern die auf tönernen Füßen aufgebaute mögliche Regierung Ypsilanti.

Eilmeldung: aus für Ypsilanti

Für die SPD-Ex-Senkrechtstarterin Ypsilanti ist der Ofen aus: Sie wird morgen mit Sicherheit nicht zur Ministerpräsidentin in Hessen gewählt, weil ihr die eigenen Gefolgsleute aus Gewissensgründen die Stimme verweigern.

Ich hatte bereits heute Morgen gegen 11:00 Uhr prognostiziert, dass Frau Ypsilanti mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern würde – und das dürfte auch das vorläufige Ende ihrer Karriere sein.
Eigentlich hatte Frau Ypsilanti alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann: von der Überheblichkeit in der Wahlnacht über die Fehleinschätzung der eignen Parteigenossen bis hin zur ständigen Arroganz, über die sie letztlich auch gestolpert ist. Für die SPD mag dies heilsam sein: Man sollte den Pfad der Tugend eben nicht leichtfertig verlassen, lautet die Einsicht des Tages.


Mehr Beipielsweise in der Süddeutschen.