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ihre worte - neu geschrieben
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Opel: Auch von der EU eine klare Absage

Nebn der deutschen Bundesregierung wird auch die EU nicht vor OPEL in die Knie gehen: Wie die WELT berichtete, habe der EU-Industriekommissar Günter Verheugen eine eindeutige Botschaft nach Deutschland gesandt: "Die Branche sei im Gegensatz zu Banken nicht systemrelevant". Damit düfte klar sein, dass die EU - wie auch deutsche Regierung - auf die Selbsteilungskräfte der Wirtschaft setzt, sobald die Banken wieder tritt fassen - ob dies nun den deutschen Länderchefs gefällt oder nicht.

Eigenartig ist nur, dass in den letzten Wochen Wirtschaftswissenschaftler für die Staatshilfe plädierten - da darf man wohl annehmen, dass sie in Unkenntnis der Eigentumsverhältnisse bei Opel argumentierten.

Opel-Desaster: Guttenberg blieb hart

Der deutsche Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat das einzig Richtige getan, was die Deutschen von ihm als Minister erwarten durften: Er ist weder vor der Straße noch vor den Länderchefs eingeknickt – und erst recht nicht vor General Motors. Denn vor allem von dort müssen jetzt Vorleistungen kommen – und zwar erheblich mehr, als man bislang zusagte. Man kann Guttenberg und der Regierung nur gratulieren: das Abwarten wird sich auszahlen und zwar in jedem Fall und für alle.

Wie Barbie zur Deutschen gemacht und vom Sockel gestürzt wird

US-amerikanische Deutschlandhasser haben offenbar gerade wieder Konjunktur, seit angeblich “bekannt wurde”, dass Barbie einer deutscher Comic-Figur nachgebildet wurde, die einer „gezeichneten Hure entspräche, die für Geld alles tat“.

Die angebliche „Cartoon Prostitute“ aus Deutschland ist freilich niemand anders als Lilli, das Bild-Maskottchen der 1950er Jahre. Nun, da Barbie als unamerikanisch identifiziert wurde, war sie angeblich das Vorbild „für eine ganze Generation von Huren“. „Sie wurde als harmloses Spielzeug vermarktet, doch nun kommt heraus, dass sie eine emsige ausländische Hure war“.

Es wäre schön, wenn sich manche Amerikanerinnen erst informieren würden, bevor sie zur Tastatur greifen, denn die Tatsache, dass die Ursprünge von Barbie bei einer deutschen Comic-Figur liegen, ist nicht neu – sie wurde nur gerade durch ein sensationsheischendes Buch aufgewärmt, das im Grunde nichts zu sagen hat als dies: Menschen sind eben Menschen – sogar Spielwarenhersteller.

Es ist allein gewissen US-amerikanischen Bürgern und ihrer merkwürdigen Vorstellung von „Kultur“ zu verdanken, dass Barbie überhaupt ein Jugendvorbild werden konnte – und wenn sie es jetzt vom Sockel stürzen wollen, dann sollten sie sich bitte an die eigene Nase fassen und ihre Auffassung einer „gesunden“ Lebensweise so schnell wie möglich korrigieren – und nicht die Inhaber des Spielwarenherstellers angreifen oder uns Deutsche, als die Verursacher ihrer Irrtümer hinstellen. Wer seinen Kindern Plastikpuppen als Vorbilder gibt, darf sich nicht wundern, wenn sie auch nichts als Püppchen mit Plastikgefühlen werden

Details im Independent

Mehr Informationen über Buch und Video: Hier.

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