Skip to content

  Aktuelle Informationen

ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Reichtum durch Contentwriting?

Wie immer nenne ich keine Namen. Aber wie Blogger als Texter behandelt und honoriert werden, offenbart eine Anzeige, die ich jüngst las. Dort verlangt man einen äußerst kompetenten Texter, von dem sehr viel erwartet wird. Im Grunde so viel, wie man es von einem fest angestellten Texter oder Redakteur erwarten würde. Mit Referenzen und Lebenslauf versteht sich. Auskennen soll er sich auch noch, beispielsweise im Bereich der Unternehmensgründungen.

Wow! Das klingt super, nicht wahr? Doch was will der Betreiber denn zahlen?

Es sind 2,5 Cent pro Wort, das entspricht etwa 7,50 Euro pro Artikel. Das macht in 20 Arbeitstagen brutto 300 Euro oder in 30 Arbeitstagen (also jeden Tag des Monats) 450,00 Euro.

Wollen Sie immer noch Content schreiben?

Viel Vergnügen!

Der Tod und das Achselzucken

Der Tod hinterlässt ein Achselzucken – „kann passieren“ ist die lapidare Antwort eines Forumsteilnehmer zum Tod einer jungen Frau, die unter bisher noch nicht endgültig geklärten Umständen bei riskanten Sexbegegnungen verstarb – irgendwann zwischen einem Fotoshooting und einer wohl eher privaten Begegnung.

Sicher – es gab auch Betroffenheit – und etwas sehr bemerkenswertes: Eine BDSM-Szenerie, die sich in Schweigen hüllt. Gerade diese Szene, die ansonsten ihr „Sane, Safe and Consenual“ (SSC) stets an die große Glocke hängte, und die das Online-Lexikon Wikpedia nicht unmaßgeblich mit Materialen befüllte hat offenbar nichts mehr dazu zu sagen.

Kenner der Szenerie vermuten, dass die BDSM-Szene in sich bereits gespalten ist: Die Anhänger von SSC seien auf dem Rückzug, heißt es. Eine Gruppe hat sich inzwischen abgespalten, die intern noch durchaus verharmlost wird: RACK heißt das Stichwort, und in ihr steht das „R“ für Risiko. „Wikipedia“ orakelt dann auch:

„Einige Anhänger des BDSM bevorzugen einen etwas anderen Verhaltenskodex mit der englischen Bezeichnung RACK (risk-aware consensual kink), was etwa soviel bedeutet wie risikobewusstes einvernehmliches sexuelles Handeln; sie wollen damit die das Risikopotenzial betreffende Eigenverantwortung der beteiligten Partner stärker betonen.“

Da zu vermuten ist, dass sich die BDSM-Szene ihr Wikipedia selber schreibt, sollten solche Sätze aufhorchen lassen: Was bedeutet eigentlich ein „Risikopotenzial betreffend Eigenverantwortung“ dann, wenn man beispielsweise unter Drogeneinfluss an ein Kreuz gefesselt ist? Die Szene macht es sich ganz schön einfach – mit dem RACK. Sie sollte das Thema so schnell wie möglich neu durchdenken, bevor noch mehr Menschen unkalkulierbare Risiken eingehen.