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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Freunde, Mitmenschen, Bürger – die Schicksalsfrage ist gestellt

Höret, Ihr Bürger, dass die Schicksalfrage des deutschen Volkes gestellt ist. Vernehmt, ihr Bürger, dass sie von großer Bedeutung für unser Volk über viele Generationen ist. Denn diese Frage, ihr Bürger, wird entscheiden über den Fortbestand des Volkes, zu dem ihr gehöret.

Es geht um etwas, dass ihr euch schon immer fragtet – ihr fragtet es von Kindheit an über das ganze menschliche Leben, und ihr werdet es euch fragen, bis ihr einst auf dem Sterbebett liegt und euren Kindern und Kindeskindern die Frage mit auf den Weg gebt.

Es ist die Frage des Lebens, die einzige Frage, bei der ihr nicht zu den probaten Mitteln der Lüge und der Verstellung greifen könnt, die euch sonst so leicht von den Lippen gehen.

Deswegen frage ich euch heute: Wollt ihr etwas einen aus Griechenland über Europa nach Amerika gegangenen und dort kommerziell entehrten, unheiligen und in eklige Tierpelze gehüllten Mann verehren, der sich euch unrasiert aufdrängt? Wollt ihr wirklich seine perversen Neigungen tolerieren, die sich im Gebrauch von aktiver Flagellation ausdrückt?

Oder wollt ihr vielmehr das Reine, das edle, das unverdorbene, das kindliche Gemüt, das uns als Lichtergestalt entgegentritt und die Irdischen mit der Erlösung beschenkt? Wollt ihr das engelhafte Antlitz der wahrhaftigen Reinheit?

Dann entscheidet euch jetzt – Weihnachtsmann oder Christkind.

Und wenn das veranstaltende Blog nicht gestorben ist, das verteilt es noch heute Aufpepperle mit dem Schriftzug „ich glaube ans Christkind“.

Nein, der nächste Blogzirkus aka Blogkarneval aka Blogparade heißt nicht: „Gemeinsam verblöden oder lieber alleine“ – noch nicht.

Krisen sind ganz normale Lebensumstände

Krisen sind Chancen. Sie führen dazu, dass wir uns wenigsten vorübergehend wieder auf das Wesentliche besinnen – auf die Existenz. Sind wir einmal an diesem Punkt angekommen, so zeigt sich zumeist auch bereits ein Ausweg. Ich konnte persönlich mit manchen Krisen zunächst nicht umgehen – etwas Abstand hilft. Die Zeit heilt zwar nicht alle Wunden, aber sie unterstützt uns bei der Heilung.

Würde ich nach meinen Tipps gefragt, so hätte ich nur einen Einzigen: Der Weg hinaus ist durch die Tür. Alles andere muss derjenige entscheiden, der in der Krise steckt: Ich verachte zutiefst wichtigtuerische Berater mit Universallösungen.

Ich habe mich immer geweigert, „sehr persönliche“ Dinge zu veröffentlichen und tue es auch diesmal nicht. Persönliche Erfahrungen sind nur dann wertvoll für andere, wenn sie sich verallgemeinern lassen. Das ist sehr selten der Fall – und in meinem Leben gibt es ein solches Erlebnis nicht.

Man muss sich nicht bemühen, in Krisen Chancen zu erkennen. Die Krise ist die Chance, wie ich bereits in meinem ersten Satz sagte. Wir durchleben dauernd „Krisen“, bezechen sie aber nicht als solche: Geboren werden ist eine Krise, die Einschulung ist eine, die Pubertät eine andere. Im Laufe unseres Lebens lernen wir den Umgang mit solchen heftigen Veränderungen.

Wenn man mich fragt, wer mich konkret unterstützt hat, verweigere ich die Antwort. Die Menschen, die es uneigennützig taten, wollen normalerweise nie genannt werden – die Menschen, die es aus Eigennutz taten, sind nicht erwähnenswert.

Ich bin überrascht über die Frage, wie Menschen sich nach Münchhausenart an den Haaren aus dem Sumpf gezogen haben, denn ich bin der festen Überzeugung, dass wir das alles ständig tun. Sicherlich benötigen wir gelegentlich auch Unterstützung von ein paar Freunden – aber nur dann, wenn wir unverschuldet in eine plötzliche Not geraten.

Generell denke ich, dass Angst der schlechteste aller Ratgeber ist. Wären die Menschen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ängstlich gewesen, hätten sie Deutschland nicht wieder zu der Blüte bringen können, auf der sich das Land trotz vielfältiger Unkenrufe und offenkundiger Irrtümer heute befindet.

Der Ursprung: Dieser Artikel - Blogparade
Aber das ist nicht alles. Demnächst lesen Sie mehr von mir zum Thema.