Skip to content

  Aktuelle Informationen

WORTWECHLER startet durch ...

ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

To Blog or not to Blog

Bei XING las ich jüngst über BLOGS nach – in typischer XING-Manier wurde die Sache dort gleich wieder “ganz groß aufgehängt” und jeder Marketing-Mensch, der das Wort buchstabieren konnte, wusste etwas dazu zu sagen.

Erstaunlich ist für mich, wie wenig diese simple Tatsache bekannt ist: Nicht die großen Unternehmen, sondern vor allem Klein- und Kleinstunternehmer profitieren vom Blog. Allerdings muss ich Ihnen auch dies mitteilen: Wer nach zwei Monaten das Handtuch wirft, weil niemand auf seine wichtigen Äußerungen reagiert, hat das falsche Mittel gewählt: Blogs sind etwas für Menschen mit langem Atem.

Was mich zu der Frage bringt: Warum führen eigentlich so wenige Künstler ein Blog? Ich gebe zu, dass es nicht sonderlich wichtig ist, ob man heute Probleme mit dem Grün hatte – aber seinen potenziellen Kunden könnte man doch wenigstens zwei Mal pro Woche erzählen, was man so treibt, oder nicht?

Was meinen Sie?



Wenn Verleger in Wahrheit Bettler sind

Die Art, in der ich arbeite, ist einfach: Ich tausche meinen fast unendlich sprühenden Geist und meine Fantasie gegen etwas, das ich gebrauchen kann – und es muss nicht einmal unbedingt Geld sein. Ruhm, Ehre, Anerkennung, Einladungen, Geschenke oder dergleichen nehme ich durchaus als Tauschwert.

Das Problem gewisser Verleger – unter ihnen leider auch einige Zeitungsverleger, aber insbesondere mancher Blog-Verlage, liegt darin, dass sie dieses einfache Gesetz offenbar ignorieren: Wer gibt, dem muss auch gegeben werden. Das Gegenteil ist eine Ungehörigkeit, die an Verachtung grenzt.

Liebe Verleger – so schön könnt ihr gar nicht sein, dass Autoren auf Dauer kostenlos für euch schreiben – und wenn ihr wirklich keine Kohle habt, dann nennt euch bitte nicht Verleger oder Herausgeber, sondern Bettelleute.

Freunde, Mitmenschen, Bürger – die Schicksalsfrage ist gestellt

Höret, Ihr Bürger, dass die Schicksalfrage des deutschen Volkes gestellt ist. Vernehmt, ihr Bürger, dass sie von großer Bedeutung für unser Volk über viele Generationen ist. Denn diese Frage, ihr Bürger, wird entscheiden über den Fortbestand des Volkes, zu dem ihr gehöret.

Es geht um etwas, dass ihr euch schon immer fragtet – ihr fragtet es von Kindheit an über das ganze menschliche Leben, und ihr werdet es euch fragen, bis ihr einst auf dem Sterbebett liegt und euren Kindern und Kindeskindern die Frage mit auf den Weg gebt.

Es ist die Frage des Lebens, die einzige Frage, bei der ihr nicht zu den probaten Mitteln der Lüge und der Verstellung greifen könnt, die euch sonst so leicht von den Lippen gehen.

Deswegen frage ich euch heute: Wollt ihr etwas einen aus Griechenland über Europa nach Amerika gegangenen und dort kommerziell entehrten, unheiligen und in eklige Tierpelze gehüllten Mann verehren, der sich euch unrasiert aufdrängt? Wollt ihr wirklich seine perversen Neigungen tolerieren, die sich im Gebrauch von aktiver Flagellation ausdrückt?

Oder wollt ihr vielmehr das Reine, das edle, das unverdorbene, das kindliche Gemüt, das uns als Lichtergestalt entgegentritt und die Irdischen mit der Erlösung beschenkt? Wollt ihr das engelhafte Antlitz der wahrhaftigen Reinheit?

Dann entscheidet euch jetzt – Weihnachtsmann oder Christkind.

Und wenn das veranstaltende Blog nicht gestorben ist, das verteilt es noch heute Aufpepperle mit dem Schriftzug „ich glaube ans Christkind“.

Nein, der nächste Blogzirkus aka Blogkarneval aka Blogparade heißt nicht: „Gemeinsam verblöden oder lieber alleine“ – noch nicht.