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ihre worte - neu geschrieben
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Adam, Eva, Erica Jong und der "biblische Sinn"

Adam scheint nicht unglücklich zu sein ...
Die Umschreibung „im biblischen Sinne“ ist nichts Heiliges, sondern die Verhüllung einer Frage oder Aussage einer besorgten britischen Mutter. Kennt nämlich die Tochter jemanden „im biblischen Sinne“, so hatte sie mit dem Mann bereits Geschlechtsverkehr. So, wie es in der Bibel eben zuging: Am Anfang war alles öd und leer, dann war da die Geschichte mit den beiden Lehmklumpen, von denen sich allerdings nur Adam positiv entwickelte. Die Geschichte mit dieser Lilith lassen wir mal weg, die kommt ja in der Christenbibel gar nicht vor. Und angeblich hat dann ja diese Eva das Unglück über die Menschheit gebracht, wegen dieses verdammten Apfels. Und weil dann beide zur Strafe Sex haben mussten. Oder so ähnlich, vereinfacht gesagt.

Ja – und deshalb, genau deshalb fragt die britische Mutter, ob die Tochter den jungen Mann bereits „im biblischen Sinne“ kennengelernt hat.

Irgendwie muss die Autorin Erica Jong gerade drauf hereingefallen sein, die dafür 2015 für den „Bad Sex Award“ nominiert wurde. Gewonnen hat zwar ein anderer Mensch –aber der war auch noch deutlich mieser.

Nun, falls Sie wissen wollen, was Frau Jong schrieb:


Er öffnet meinen seidenen Morgenmantel und berührt meine Möse, so als ob Adam gerade Evas Muschi entdeckt hätte.


Sehen Sie, so tief sitzt der Spruch „Jemanden in einem biblischen Sinne kennen.“ Oder auf Englisch: „To know someone in the biblical sense