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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Wo liegt die Wahrheit bei Apps und Aids?

Denke positiv ... aber werde nicht HIV-positiv
Wie unsere Online-Zeitungen mit der Wahrheit umgehen? Eigentlich suchen die heutigen Online-Schreiber immer nur nach Sensationen, und die finden sie massenhaft. Recherchiert wird selten - kostet ja immer so viel Zeit, nicht wahr?

Um es zu beweisen, sollten sie mal „AIDS APPS“ in Google eingeben, oder meinetwegen „HIV APPS“. Dann lesen Sie beispielsweise, dass Apps für die Verbreitung des Trippers, der Syphilis, HIV (Aids) und noch ein paar andere Krankheiten verantwortlich sind.

Immerhin machen sich einige wenige Journalisten die Mühe, die Berichte im Original zu lesen. Und dann kommt dies heraus:

Ja, man hat da Vermutungen.
Und nein, man hat keine Beweise.


Und ja, man meint eigentlich die Apps für männliche Homosexuelle.
Und nein, so etwas zu sagen, wäre politisch unkorrekt.


Die Forscher, Organisationen und wer sonst noch Informationen streut, sind im Grund ziemlich objektiv – aber sie sprechen manchmal Vermutungen aus, die dann von Presseleuten breit getreten werden wie Kuhscheiße.

Soweit heute zu „Journalismus und Wahrheit“. Am Welt Aids Tag. Das Motto der Kampagne finden Sie hier.

Sexistisch und Aids

Im heutigen Tagesspiegel lernte ich, was “sexistisch” ist: “Die Frauen sind dämliche Opfer, sehen auf den Plakaten aus wie Pornodarstellerinnen und werden als Hingucker inszeniert.“ (Regenbogen-Kampagne mit Hitler).

Vor einigen Jahren lernte ich sinngemäß noch so: Die Frauen werden als alleinige Verantwortliche dargestellt, also als Täter. Die gezeigten schönen Mütter sehen so geleckt aus wie Frauen aus der Parksiedlung und werden als verantwortungslose Frauen inszeniert. (STICH-Kampagne zugunsten von HIV-Tests bei Müttern)

Das war auch zu sexistisch.

Es gelingt den Ideologen der Frauenbewegung und überhaupt der Gutmenschenschaft eben immer, das Wort „sexistisch“ so hinzudrehen, wie gerade der Wind weht. Offenbar bleibt den Plakat- und Filmemachern nur noch übrig, sich präventiv der Gutmenschenzensur zu unterwerfen.

Oder sollte man lieber gleich eine andere Zielgruppe wählen? Dann wären die Frauen raus und der sexistischen Gefahr die empfindsamen Frauenseelen hätten Ruhe.

YouTube entfernt Anti-Aids-Werbung von Regenbogen

Nach Informationen von RP Online hat das Video-Portal YouTube die umstrittene Anti-Aids-Werbung aus seinem Angebot wegen eines angeblichen „Verstoße gegen die Nutzungsbedingungen“ entfernt hat – die übliche Formulierung, wenn YouTube „kalte Füße“ bekommt. Der klägliche Rest ist auf YouTube hier zu sehen.

Die Werbekampagne war von der deutschen Presse, insbesondere aber von der Springer-Presse ungewöhnlich heftig kritisiert worden. Die „Deutsche Aids-Hilfe“ hatte zuvor gefordert, die Kampagne „sofort“ zu stoppen, weil das Video angeblich „alle Opfer des Nationalsozialismus verhöhne und HIV-positive Menschen mit Massenmördern gleichsetzte“, wie es dort hieß.

Noch ist das Video freilich hier bei der Konkurrenz zu sehen.

Egal, was die anderen meinen: Ich halte es für Zensur und bleibe bei meiner hier geäußerten Meinung.