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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Meine Medien: die Liebeszeitung

Aus der Vielfalt der Medien, für die ich tätig war oder tätig bin, sticht die Liebeszeitung besonders hervor. Sie ist vielleicht nicht das, was Lieschen Müller gerne lesen würde, und sie hat vor allem nicht diesen verlogenen Touch von Liebesromantik. Auf der anderen Seite macht gerade die Liebeszeitung keinen Hehl daraus, wie antiquiert und teils eben auch verlogen das Verhältnis der bürgerlichen Presse zur modernen Sexualethik ist.

Die Liebeszeitung sucht Sie – als Leser(in), als Autor(in) oder als Kooperationspartner(in) – wobei ich das Wort „Kooperation“ etwas anders sehe als die üblichen Agenturen. Also: Bitte sehen Sie einmal im Wörterbuch nach, bevor Sie „Kooperation“ anbieten.

Die Liebeszeitung arbeitet gerne mit Verlagen, Verlegern, Autoren (Autorinnen), Kultureinrichtungen, (Liebes-)Museen, Herstellern, Händlern und Dienstleiter(inne)n zusammen, solange Sie etwas Interessantes und Innovatives zu bieten haben, über das dieses Medium auf vielerlei Weise berichten kann. Wie es funktioniert (und wie nicht) habe ich in der Liebeszeitung beschrieben. Ein Muster (ohne Sponsoring) sehen Sie hier.


Wortwechsler-Blog und Sehpferd-Blog

sehpferd - sieht, hört, kommentiert und redet tacheles
Sie sind willkommen, wenn Sie dieses Blog lesen und sich freuen. Und ich freue mich wirklich, wenn Sie mir anschließend Ihren Auftrag erteilen. Andere tun das regelmäßig, und Sie können es auch wagen. Was hindert Sie eigentlich?

Sollten Sie allerdings etwas ganz Anderes erwarten – etwas mit Chuzpe, etwas, in dem Tacheles geredet wird und in dem es trotzdem Unterhaltung und Lust gibt – dann empfehle ich Ihnen SEHPFERD.

SEHPFERD ist ein Retro-Blog. Mit spitzen Krallen und ebenso spitzer Zunge. Nichts so ein neues, modisches PR-Blog, in dem Produkte vorgestellt werden, die von der Modebranche unbedingt an die Frau gebracht werden sollen.

SEHPFERD ist ehrlich, wahrhaftig und dennoch nicht langweilig. Dort finden Sie, was Sie suchen – ungewöhnliche Meinungen und harte Worte. Und wenn sie diese dort nicht finden, dann sagen sie mir, was sie dort gerne gefunden hätten.

Tatort: Fans freuen sich, Zuschauer gähnen Krimi ab

Was machen eigentlich Kriminalistin? Eigentlich, so sollte man meinen, lösen sie Fälle. Oder sie sind so kauzig, dass man sich allein daran erfreuen darf. Doch was sind eigentlich Schenk und Ballauf aus Köln? Ein paar Kneipen-Philosophen, die man eher am Stammtisch vermuten würde?

Da freut man sich angeblich, wenn die Würstchenbude mal wieder auftaucht. Na bitte – das war für die Fans sicherlich ein Highlight. Doch was gab es eigentlich sonst?

Aha – Nachtigall, ick hör dir trapsen – Gesellschaftskritik, angeblich (da sind sich Kritiker immer schnell einig) durchaus angebracht. „Die Mittelschicht stirbt“ – aber daran stirbt man nicht. Und irgendwie interessiert in einem Krimi auch gar nicht, ob nun die Mittelschicht, die Oberschicht oder das Proletariat zuerst stirbt, sondern warum jemand sterben musste. Klar – die ARD-Tatorte wurden schon immer dazu genutzt, mal etwas „politische Bildung“ unters Volk zu bringen … und sie waren darin schon immer einseitig. Eine Kritikerin wusste über das Ermittler-Team, es würde "Rheinische Sozialpädagogik" verbreiten. Oh, ARD! lass uns bitte mit rheinischer Volksbildung in Ruhe! Das passt besser zu Stratmanns. Da weiß man wenigstens gleich, dass sie eher zur Satire taugt.

Ach – ja, es gab hin und wieder eine Handlung – aber sie war einfach öde. Und dass es jemand aus dem Umfeld der Familie sein musste – nun ja, wer sonst? Ein Journalist als Täter? Da lachen ja die Hühner – und der Zuschauer gähnt.

Leute – der Tatort ist ein Dinosaurier, und diese Art von Kommissaren besteht nur noch vor Omas und Opas und Kuschelsofas. Klar?