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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Wortwechsler – das Blog fällt weg

Zwölf Jahre WORTWECHSLER? Und jetzt soll alles vorbei sein?

Ja – denn heute ist nicht damals. Ich habe das Blog am 22. August 2007 begonnen, um mich als Schriftsteller und Texter bekannt zu machen.

Insgesamt erschienen 1041 Artikel, die meisten allerdings vor langer Zeit. Ein Artikel brachte es immerhin auf 315.895 Besuche – aber sollte ich stolz darauf sein?

Nein, nicht wirklich. Schreiben macht mich weder stolz noch beschämt es mich. Ich bedaure nicht, über Schäferhunde geschrieben zu haben oder über junge Frauen, die glaubten, nackt besser auszusehen als angezogen. Alles zu seiner Zeit. Und es gab immerhin einen politischen Artikel, der auf 36.000 Zugriffe kam. Auch delikat: Meine frühen Enthüllungen über den Schlager „Leila“, der einst für Skandale sorgte.

Im Grund hat sich vor allem dies geändert: Blogs spielen keine so große Rolle mehr wie vor 12 Jahren, und ich kann nicht mehr in sämtlichen Töpfen rühren. Aber auch dies: Manche Menschen glauben immer noch, jemand, der über zweifelhafte Promis und Sexmessen schreibt, kann nicht seriös sein.

Was schreibe ich eigentlich heute? Überwiegend, was mich bewegt. Zudem kämpfe ich gegen Bevormundung durch rotzfreche Pseudo-Eliten und die negativen Wirkungen der „Sozialen Netzwerke“. Und natürlich gegen die Polit-Extremisten von rechts und links inklusive der dazugehörigen Parteien.

Danke, dass ihr dies gelesen habt. Ich bleibe Gebhard Roese, und ich nehme weiterhin Aufträge an.

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Professionell Umschreiben – (Re-Writing) ist eine mühevolle Arbeit

Als ich zum ersten Mal davon hörte, dass Texte professionell umgeschrieben werden können und dass sich damit sogar Geld verdienen ließ, war ich einigermaßen verblüfft. Bis ich es selber tat. Damals habe ich gegen 1.000 Artikel aller Art „verkürzt wiedergegeben“ – als eine Art Liebhaberei. Als ich dann selber freier Schriftsteller wurde, erinnerte ich mich aber an etwas anderes: Ich hatte ja längst Routine darin, komplexe Beschreibungen von „Computer-Chinesisch“ in brauchbares Deutsch umzuschreiben. Seitenlang, wochenlang und mit großem Erfolg.

Was ist Umschreiben?

Umschreiben ist nicht einfach „neu schreiben“. Es bedeutet auch nicht, Begriffe einfach zu ersetzen. Zumeist wird gefordert, den bisherigen Text zu vereinfachen. Erstaunlicherweise gehört dies zu den schwierigsten Aufgaben des Umschreibens überhaupt. Wenn der Original-Autor Ihr Auftraggeber ist, wird er immer behaupten, Sie hätten zu viel vom „Wesentlichen“ weggelassen. Autoren sind oft so eitel, nur die eigenen Worte als "richtig" anzusehen.

Das Übliche: Kürzungen, Copyright-Probleme

Glücklicherweise ist dies aber selten der Fall, denn das Umschreiben in eine verkürzte, verständliche Form ist eine Standardroutine der Journalisten. Wer mit Copyright-Problemen zu kämpfen hat, wird seine Texte umschreiben lassen, um nicht des Plagiats verdächtigt zu werden. Das gilt auch für Autoren, die für mehrere Auftraggeber ähnliche Texte verfassen. Ein Journalist hat es hier leicht: Normalerweise beherrscht mehrere Varianten oder „Einstiege“, um über ein Thema zu berichten, und jeder dieser Artikel liest sich dann, als sie er von einer anderen Person verfasst worden. Deutlich schwieriger wird es jedoch, wenn der Stil tatsächlich erheblich verändert werden soll.

Änderungen im Stil und Ausrichtung

Wer den Stil eines Artikel komplett verändern will, oder wer ihn auch nur „glätten“ oder vereinheitlichen will, muss sich bei fast jedem Satz fragen: Worauf will der Auftraggeber hinaus? Will er nur eine Art „Lektorat“ oder verlangt er nach einem Schreibgenie, das seine Worte völlig verändert? Und falls die so ist, wie will sich der ursprüngliche Autor noch darin wiedererkennen?

Wer einen Stil ändern oder anpassen will, muss deshalb äußert behutsam vorgehen. Der ursprüngliche Autor glaubt oft, etwas gemeint zu haben, was er gar nicht geschrieben hat. Genau dies aber kann ein Umschreibedienst nicht ahnen, und scheibt man die Sätze nun einfach um, dann entsteht etwas völlig Neues, dass sich der Autor niemals so erdacht hatte. Es lohnt ich deshalb, mit der Autorin oder dem Autor in einen ständigen Dialog einzutreten, um herauszufinden, was sie/er „eigentlich“ sagen wollte.

Sehen Sie – und wir haben den Stil im Moment noch gar nicht unter die Lupe genommen. Je nachdem, was verlangt wurde, kann ein Stil so verändert werden:

1. Von Formal auf beschreibend.
2. Von beschreibend auf erzählend.
3. Von erzählend auf gefühlsbetont.


… und natürlich jeweils zurück.

Das ist sicherlich nicht alles, was jemals verlangt wird. Aber es ist eine Richtschnur, an der man sich festhangeln kann. Schwieriger ist, eine Erzählung in der dritten Person in die erste Person zu transferieren, Dialoge einzufügen oder „schwierige Passagen“, namentlich erotische Empfindungen, aber auch andere besonders authentische Gefühle in das Original-Werk einzusetzen.

Wollen Sie mehr wissen? Fragen Sie mich doch einfach …