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Hart aber Fair – Heiner Geißler sprach Klartext

Die Diskussionsrunde um das Fehlverhalten einiger katholischer Priester und um die Aufklärungsbereitschaft der katholischen Kirche bei Frank Plasberg („Hart aber Fair“) war, wie immer, ausgezeichnet moderiert, doch sie scheiterte im Wesentlichen am Vertreter der katholischen Kirche, Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (68), und an einem unflätig auftretenden BILD-Journalisten, Andreas Englisch, dem selbst die WELT bescheinigte, er habe „immer wieder für Gelächter“ gesorgt. Es war aber insbesondere seine Herumbrüllerei, die störte, und für die es letztendlich nach langem Ringen nur ein Beruhigungsmittel gab: Sachverstand.

Ruhe und Sachverstand in die Diskussion zu bringen, oblag dann auch dem Senior der Runde, Heiner Geißler, der mit seinen 79 Jahren erst einmal Tacheles reden musste und dem Journalisten Englisch den Unterschied zwischen einem Mönch und einem Priester erklärte, den der Journalist zuvor verbal zu verschleiern versucht hatte. Überhaupt erwies sich Geißler nicht nur als altersweiser Kenner des Lebens, sondern erteilte auch noch dem katholischen Bischof eine Lektion in Christentum, die für Kenner der Materie wie eine Ohrfeige wirken musste – die wenigsten Zuschauer werden es bemerkt haben, denke ich. Es geht dabei um den Zölibat, den die römisch-katholische Kirche in Verkennung der Wahrheit als Lehre des Religionsstifters einstuft. Auch die Abwiegelungsstrategie, die gegenwärtig vom Katholizismus benutzt wird, „anderwärts hätte es auch Missbrauch gegeben, und in der Kirche deutlich weniger“, konterkarierte Geißler, der hier wörtlich zitiert werden soll:

Die Kirche erhebt einen hohen moralischen Anspruch, unnötigerweise besonders in sexuellen Fragen. Deswegen stehen diese Missbrauchsfälle in besonderer Diskrepanz zu ihrem hohen moralischen Ross.


Zitat aus der WELT


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