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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Voodoo als Druckmittel für Huren?

Die Frage, ob man mit Aberglauben Frauen in die Prostitution zwingen kann, wird derzeit gerade ernsthaft in die Presse getragen. Die Frankfurter Rundschau, die sich selbst ja wahrscheinlicher zur seriösen deutschen Presse zählen dürfte, titelte „Hexe unter Anklage“, die BILD-Zeitung „Frauen mit Voodoo-Zauber zum Sex gezwungen“, der Wiesbadener Kurier noch recht zurückhaltend „Zuhälterei mit Voodoo-Zauber“. Grundlage ist eine dpa-Meldung, aus der zitiert wird: „Der 37-Jährigen wird vorgeworfen mindestens drei Frauen aus ihrer Heimat mit Voodoo-Zaubersprüchen eingeschüchtert und in Bordellen untergebracht zu haben“.

Offenbar soll der Leserschaft vieler Zeitungen glaubhaft gemacht werden, dass es sich dabei ausschließlich um einen Voodoo-Zauber gehandelt hat – wer genau liest, stellt aber bald fest, dass es sich um einen Fall von Menschenhandel und Zuhälterei handelt, bei dem der Voodoo-Zauber nur eine untergeordnete Rolle spielte – wenn es nicht überhaupt eine Schutzbehauptung ist.

Damit soll nicht bestritten werden, dass man mit Voodoo und anderen Ritualen Menschen tatsächlich gefügig machen kann – eine angeblich “christliche“ Sekte soll auf diese Weise ja sogar junge Mädchen zum „flirty fishing“ animiert haben. Es ist allerdings die Frage, ob solche reißerischen Aufmacher wirklich nötig sind, um die Problematik verstehen zu können.

Übrigens behaupten auch die Anhänger gewisser Verführungs-Gurus (PUAs), Frauen reihenweise durch eine hypnoseähnliche Technik „flachlegen“ zu können – sie behaupten, dabei die angeblich „wissenschaftliche“ Methode NLP zu verwenden.

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