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OPEL: Nun geben sich alle betroffen

Noch vor der Bundestagswahl wurde gemunkelt, dass nach dem Wahltag bei OPEL möglicherweise alles ganz anders aussehen würde. Doch dann verhielt sich die deutsche Presse merkwürdig ruhig. Zwar gab es immer wieder Gerüchte, dass GM der Inhaber on Opel bleiben wolle, doch wurden diese Informationen stets nur auf Sparflamme gekocht.

Heute nun geben sich die Politiker in Deutschland allesamt betroffen: Sie gehen an die Presse und reden, was das Zeug hält.

Selbst ein Konservativer kritisiert nun plötzlich das Verhalten von GM mehr als heftig und tönt lautstark: „Dieses Verhalten von General Motors zeigt das hässliche Gesicht des Turbokapitalismus“.

Man sollte deutschen Politikern in der gegenwärtigen Situation dringend raten, sich mit einer derartigen Kritik zurückzuhalten. Ob man nun die GM-Entscheidung liebt oder nicht: Im Grunde genommen ist ein einmaliger, harte Einschnitt bei OPEL bei weitem besser als ein Dansiechen auf Raten – und dies vor allem im Hinblick auf den Steuerzahler, der bei den staatlich gelenkten OPEL-Sanierungsversuchen allemal der Gelackmeierte gewesen wäre.

Wirklich belämmert steht nun der OPEL-Betriebsrat da, der ebenfalls blauäugig alle Hinweise darauf ignorierte, dass GM OPEL nun doch nicht verkaufen wollte. Da man alle Asse auf „Plan M.“ gesetzt hatte, dürfte für „Plan G.“ nicht einmal ein Konzept in der Schublade liegen.


Im Grunde genommen kann man diese Frage natürlich genau so gut an die Politik stellen. Also: Warum gab es keinen „Plan G.“? Ich wage eine Prognose: Weil er vor der Wahl politisch unerwünscht war. Nun wird man ihn erstellen müssen.

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