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Fall Sarrazin: Die freie Meinungsäußerung gilt für alle

Man kann einem Menschen das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht nur deswegen verweigern, weil man anderer Meinung ist. Ich muss wohl kaum erwähnen, dass ich Thilo Sarrazin skeptisch gegenüberstehe – er ist einer der letzten Leugner des Segens der deutschen 1968-er Revolution und gilt für mich damit als unbelehrbar. Aber es ist seine Meinung. Ich muss damit leben, und Sie müssen es auch.

Doch Thilo Sarrazin darf nicht mundtot gemacht werden und er darf auch nicht ohne weitere Diskussion in die rechte Ecke gestellt werden, wie dies jetzt offenbar viele versuchen. Die SPD dröhnt herum, dass die Wände wackeln, die Gewerkschaft Verdi fährt den Böller des Rechtsradikalismus auf und selbst der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband hatte nichts Besseres zu tun, als Sarrazin „Rassismus“ vorzuwerfen. Die vereinte Gutmenschenschaft gegen die freie Meinungsäußerung? Wohin, bitte, soll das führen?

Noch einmal: Ich bin nicht dafür, dass ein Bevölkerungsanteil diffamiert wird, gleich, welcher es sein mag. Aber ich sage auch: Man muss seine Meinung sagen dürfen, zumal, wenn man einen großen Teil davon durchaus mit Fakten untermauern kann. Es darf nicht verboten sein, in Deutschland Probleme beim Namen zu nennen, nur weil zufälligerweise EU-fremde Bürger betroffen sind.

Sarrazin sagte Dinge über EU-Ausländer, die man nicht sagen sollte – und er sagte sie in der Sprache eines abfälligen Zorns, was auch nicht gerade von Wohlanstand zeugt. Nimmt man dies aber fort, so bleibt doch wohl etwas, was jeder Deutsche sich hinter seine Ohren schreiben sollte:

Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, (und) für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt“. In der Tat – einen solchen Menschen muss man nicht anerkennen, sondern ihn lehren, seinem Leben ein neues Gefüge zu geben.

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