Eine Meldung
des Telegraph ließ offenbar BILD-Redakteure aufhorchen: Da hatte ein britischer Friseur nämlich festgestellt, dass die Gentlemen weiterhin Blondinen bevorzugen – für Dates. Eigentlich keine tolle Meldung – und der Name des Friseurs wurde auch tatsächlich genannt: Andrew Collinge heißt der Mann – doch mutierte er bereits in Bild zum „Leiter einer Umfrage“ – und weil, wie bereits erwähnt, diese Meldung so viel nicht hergibt, verweis man dann ganz schnell noch auf die Universitäten von der „St. Andrews“ und „Central Lancashire“ – was nicht falsch ist, nur leider kaum einen Zusammenhang mit den Ergebnissen von Mr. Collinge hat. Denn die Wissenschaftler der beiden Universitäten haben sich Gedanken darüber gemacht, warum die nordischen Frauen wohl so blond geworden sind – und haben den Stress, dem sie in der Eiszeit ausgesetzt waren, als mögliche Ursache gefunden.
Macht nichts, wenn man beide Meldungen vermischt – immerhin findet man sie in
BILD noch fein säuberlich getrennt, und wer da einen Zusammenhang vermutet (was sicherlich suggeriert werden soll), der ist eben ganz schön blond.
Nun,
20 Cent-Redakteure lesen wohl auch BILD, und dort stand es dann so:
„
Blonde Frauen können sich in Sachen Partnersuche nicht beklagen. Sie sind begehrt und finden schnell einen Lover. Trotzdem möchten sich Männer nicht langfristig an Blondinen binden. Das ist das Ergebnis eine britischen Umfrage der Universitäten St. Andrews und Central Lancashire unter 3000 Männern“.
Kein weiterer Kommentar. Damit wenigstens Sie wissen, was die Studie der beiden Universitäten beinhaltete (sie sind nicht mehr so arg taufrisch) , lenke ich Sie mal
auf 3Sat.