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Huren: keine Nachfrage – kein Angebot?

Die schwedische Koalition aus Sozialdemokraten, wertkonservative Christen und extremen Feministinnen, die einmalig in dieser Art, ist, sieht sich selbst als Beweis dafür: Wo keine Nachfrage mehr ist, ist auch kein Angebot. Die Huren sind von der Straße, und schwedische Biederfrauen und Biedermänner können sich im Erfolg suhlen, das Bürgertum noch einmal gerettet zu haben: Die bürgerliche Fassade, die in Schweden noch weitverbreitete Form der Selbstlüge, hält wieder.

Die Grundlage der Verlogenheit, nicht nur in Schweden, ist die extremfeministische Vorstellung, dass es Prostitution nur gibt, weil Männer einen Nachfragedruck auf Frauen ausüben. Ohne diese Nachfrage – das sind sich die Extremistinnen dieser Welt einig- würde es keine sexuellen Dienstleistungen geben.

Diese Behauptung ist eben so dämlich wie diejenige, dass Frauen niemals von sich aus Geschlechtsverkehr verlangen würden – eine ziemlich fest gefügte Meinung am Ende des 19. Jahrhunderts, die damals als unumstößlich galt - als Kronzeuge könnte man den berühmten Sexuakforscher Krafft-Ebing nennen, der dieser festen Überzeugung war.

Was geschieht wirklich? Am Anfang steht ein kybernetischer Kreis: Männer würden gerne erotisch von Frauen verwöhnt werden – doch diese tun das nun mal einfach nicht für jeden Mann. Also versuchen Männer, dafür etwas anzubieten, was Frauen gerne hätten – und nach und nach bröckelt eben der Widerstand bei einigen dieser Frauen – und die Ledigen unter ihnen bauen darauf ihren Lebensunterhalt auf, während die verheirateten Luxusbedürfnisse befriedigen – eine typische Situation de 19. Jahrhunderts.

Keine sexuellen Dienstleitungen ohne Nachfrage? Vielleicht sollten die Frauenextremisten sich einmal vergegenwärtigen, was Markt überhaupt bedeutet, bevor sie die Mäuler aufreißen: Markt ist der Platz, an dem Nachfrager und Anbieter zusammenkommen. Gibt es keine Anbieter, gehen die Leute wieder nach Hause und wandern auf andere Märkte ab, auf denen noch Angebote vorhanden sind. Sehr einfach. Aber offenbar zu hoch für die Gutmenschenschaft.

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