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  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Pritsche, die – Synonym für eine Geliebte?

Ich forsche gelegentlich nach der Verwendung von Begriffen in der deutschen Sprache – und musste zu meiner Verblüffung feststellen, dass der Ausdruck „Pritschen“ für Frauen so gut wie nie verwendet wird.

Dies ist umso verwunderlicher, da ihn doch angeblich dieser Henry Miller im „Wendekreis des Krebses“ gebraucht hat.

Nur: der tat es gar nicht. Sein Übersetzer traute sich offenbar nicht, das Wort zu verwenden, mit dem der Autor die Damen bedacht hatte: „cunt“ - und verwendete großzügig das Wort „Pritsche“.

Nun mögen die Damen Feministinnen daher kommen und mich beschimpfen – aber nach reiflicher Überlegung finde ich „Pritschen“ in der Übersetzung bei weitem abwertender als „Muschis“ oder ein ähnliches Wort. Immerhin drückt es noch aus, dass die Frau nicht nur ein Gegenstand ist.

Ja, ich weiß, was die Gutmenschen jetzt denken: man reduziert eine Frau nicht auf ihre Geschlechtsteile. Aber sollte man sie deswegen als Übersetzer auf einen Gegenstand reduzieren, den man beschläft?

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