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Schottischer Verband warnt Schüler vor WIKIPEDIA

Das schottische „Parent and Teacher Coucil“, das Lehrern wie auch Eltern und Schülern bei schulischen Problemen helfen will, hat vor schlechten Leistungen gewarnt, die durch die Nutzung von Onlinequellen wie beispielsweise WIKIPEDIA entstehen würden.

Dabei ging es zunächst nicht um das in der Internet-Szene inzwischen ebenfalls oftmals kritisierte Projekt WIKIPEDIA, sondern darum, dass die im Internet angebotenen Informationen im Allgemeinen oft sehr fragwürdig wären.

Es sei leider so, meinte ein Sprecher, dass die Kinder und Jugendlichen mehr und mehr Computer statt Lehrbücher nutzen würden. Man akzeptiere dies als Zeichen der Zeit, doch müsse die Schule lehren, dass man nicht alles glauben darf, was man im Internet lesen kann.

Was WIKIPEDIA selbst betrifft, so muss leider gesagt werden, dass die Idee nach und nach unter Ideologien zerbröselt – insbesondere ideologisch, politisch und religiös orientierten Gruppen kochen ihr Süppchen mittlerweile nach Gutsherrenart in WIKIPEDIA, wobei die Wahrheit oft auf der Strecke bleibt. Der Grund liegt in dem falsch angelegten Konzept: Man versucht seit Gründung von WIKIPEDIA, eine Art Netzdemokratie einzusetzen – aber ohne redaktionelle Kontrolle.

Ich selbst kann nur raten, äußerste Vorsicht bei der Nutzung von WIKIPEDIA walten zu lassen – das Lexikon ist gut in den Naturwissenschaften und im Basiswissen sowie bei Biografien aber es wird umso einseitiger, je mehr Geisteswissenschaften oder weltanschauliche Themen verarbeitet wurden. Auch in der Sexualität hat das Lexikon oft eigenartige Autoren, die ihre jeweilige sexuelle Orientierung höher bewerten als die Allgemeingültigkeit der Information.

Für Schüler gilt, dass sie die Recherche ohnehin erst lernen müssen – und Eltern und Lehrer sollten ihnen dabei helfen. WIKIPEDIA kann eine brauchbare Quelle sein – aber wenn sie zur einzigen Quelle wird, führt dies zum genau entgegengesetzten Effekt der WIKIPEDIA-Absicht: zur Informationsdiktatur.

Quelle: Scotsman

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