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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

TATORT „Du gehörst mir“: Abschalten, endlich abschalten …

Klischees, Kitsch, künstlich erzeugte Empathie. Die Tatort-Krimis, die rund um die Kommissarin Odenthal geschrieben werden, haben immer weniger Substanz – und was da fehlt, wird mit Groschenroman-Empathie gefüllt. Am Ende hat man nur einen Wunsch: Den Abschaltknopf zu drücken vor lauter Rührkitsch. „Lena Odenthal schaltet die Geräte ab“, schreibt die SZ-Kritikerin. Hätte man nur das Fernsehgerät zeitig ausgeschaltet, so wäre uns diese Szene und manche andere erspart geblieben.

Warum sagte sich der Sender nicht einfach: Das „System Odenthal“ ist aufgebraucht, ein neues Konzept muss her? Irgendwie weiß man es dort offenbar. Odenthal: „Es ging mir beschissen, Kopper, ich bin ausgebrannt“.

Wie wahr. Beschissen ist die Figur schon seit längerer Zeit.

Reichtum durch Contentwriting?

Wie immer nenne ich keine Namen. Aber wie Blogger als Texter behandelt und honoriert werden, offenbart eine Anzeige, die ich jüngst las. Dort verlangt man einen äußerst kompetenten Texter, von dem sehr viel erwartet wird. Im Grunde so viel, wie man es von einem fest angestellten Texter oder Redakteur erwarten würde. Mit Referenzen und Lebenslauf versteht sich. Auskennen soll er sich auch noch, beispielsweise im Bereich der Unternehmensgründungen.

Wow! Das klingt super, nicht wahr? Doch was will der Betreiber denn zahlen?

Es sind 2,5 Cent pro Wort, das entspricht etwa 7,50 Euro pro Artikel. Das macht in 20 Arbeitstagen brutto 300 Euro oder in 30 Arbeitstagen (also jeden Tag des Monats) 450,00 Euro.

Wollen Sie immer noch Content schreiben?

Viel Vergnügen!

Die Angst des Experten vor dem drahtlosen Digitalfernsehen

Da waren einige Räume im ersten Obergeschoss, in denen ich die Möglichkeit des Fernsehempfangs schaffen wollte. Zwei Fernsehanschlüsse sollten es sein, einer Im geplanten Wohnzimmer und einer im Gästezimmer. Doch schnell erwies sich: Die Kabelkanäle quollen zwar über, doch fanden sich dort keine Koaxialkabel. Und dort, wo sich Kabel fanden und vielfältig durch den Dachboden schlängelten, verloren sie sich schnell im Nirvana.

Doch dann kam mir die Erleuchtung beim Surfen im Internet: Es solle eine Möglichkeit geben, so hieß es, das Signal einer Satellitenanlage völlig kabellose in der Wohnung zu verteilen.

Angereichert mit ein klein wenig Kenntnissen, aber noch nicht im Besitz der notwenigen Informationen, wandte ich mich an zwei örtliche Fachfirmen.

Die erste wusste, dass kabelloses Fernsehen in der Wohnung nicht existierte, und selbst falls es dergleichen gäbe, so habe man mit Sicherheit keinen Lieferanten für die entsprechenden Geräte, sodass sich meine Anfrage damit erledige. Die zweite erklärte, man wisse zwar, dass es solche Anlagen gäbe, würde aber vorziehen, sie nicht zu installieren, da man dann eine Garantie für die Funktion abgegeben müsse. Das könne man sich beim gegenwärtigen Stand der Technologie nicht leisten.

Immerhin hatten die Herren so viel Mut, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die vorhandene Anlage auf solche Art erweitert werden konnte.

Seit einigen Tagen liegt nun ein festes Ethernet-Kabel zwischen dem Grundgerät auf dem Dachboden und sendet überwiegend ganz vorzügliche Signale kabellos in meine Räume. Sat to IP? Eigentlich kein Problem. Fragt sich nur: Warum ist es so entsetzlich schwierig, einen Fachmann dafür zu finden?