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  Aktuelle Informationen

ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Warum guter Content nicht billig angeboten wird

Anlässlich meiner kürzlich veröffentlichten neuen Preise für „Webcontent“ und andere schriftstellerische Dienstleistungen fragte mich ein Freund: „Ja, bist du da nicht viel zu teuer?“ Arbeiten andere nicht für 1,2 Cent pro Wort oder noch weniger?

Ein Hungerlohn dank Webcontent?

Fragen wir uns also, wie viel ein Schriftsteller verdienen sollte, verdienen darf und verdienen muss. Der berühmte Artikel mit 500 Wörtern bringt Ihnen im Endeffekt je nach Agentur oder Auftraggeber zwischen 2,50 Euro (0,5 Eurocent) und 7,50 Euro (1,5 Eurocent). Im weiteren Verlauf rechne ich Ihnen hier ein Beispiel mit 1,2 Eurocent vor. Nehmen wir an, Sie schreiben pro Stunde 1000 Wörter und nehmen wir zusätzlich an, Sie würden nicht Korrekturlesen müssen, weil jedes Wort bei Ihnen perfekt „sitzt“. Die meisten Autoren werden bereits jetzt sagen: „Völlig unrealistisch“. Aber womit würden Sie dann am Abend nach Hause gehen? An einem 10-Stunden-Tag mit etwa 120 Euro? Ein 10-Stunden-Tag beinhaltet in der Regel drei Pausen von mindestens insgesamt zwei Stunden, sodass Sie am Ende einen 12-Stunden-Tag haben und pro Stunde zehn Euro verdient haben. Nicht etwa „netto“, wie es überall heißt. Denn nun müssten Sie die Kosten dagegenrechnen, die ich hier im Einzelnen gar nicht aufführen will. Der selbstbewusste Schriftsteller schreibt deswegen nicht für Beträge zwischen 0,5 und 1,5 Eurocent. Er weiß, dass er seine Zukunft damit selbst auf Dauer zerstört.

Webcontent – von ausgebrannten Schriftstellern?

Die meisten Schriftsteller und Autoren werden ihnen sagen: Wer unter diesen Bedingungen Webcontent produziert, landet früher oder später ausgebrannt auf dem Schrotthaufen des Arbeitsmarktes. Dennoch wird immer wieder versucht, solche Beträge bei Autoren durchzudrücken.

Nachforderungen und Zusatzforderungen nach Vertragsabschluss

Ein Beispiel: Sie erklären sich netterweise bereit, einen Text für die besagten 1,2 Cent pro Wort zu verfassen. Ihr Kunde verlangt nun aber plötzlich, dass Sie Falschschreibungen mir einbauen, Recherchen erstellen, Bilder zur Verfügung stellen und Keywords einbauen. Außerdem hätte er gerne zwei Zwischenüberschriften und nicht zwei Beiträge zu 500 Wörtern, sondern vier Beiträge zu 250 Wörtern. Das alles kostet Sie pro Artikel wenigsten 15 Minuten – und das müssen Sie schon wirklich ausgezeichnet sein. Dennoch liefern sie zähneknirschend ab.

Kostenlose Nachbearbeitung bei Webcontent?

Nachdem Sie das getan haben, bekommen Sie ihre vier Artikel wieder zurück mit der Bemerkung, sie noch einmal überarbeiten zu müssen, weil sich neue Erkenntnisse hinsichtlich der Keywords ergeben hätten. Das alles selbstverständlich kostenlos.

Wie sie sich mit Webcontent zur Schreibhure machen

Ich behaupte keinesfalls, dass dies alles üblich ist – aber es kann Ihnen passieren. Am Ende haben Sie statt der erhofften 12 Euro pro Stunde dann vielleicht drei oder sechs Euro verdient und gehen am Ende Ihres 12-Stunden-Tages (einschließlich Pausen) mit ganzen 30 Euro heim. Bedenkt man, dass Sie dadurch vom Schriftsteller zur Schreibhure werden, sind 30 Euro Einkommen pro Tag nicht eben viel.

Was bekommen Sie als Kunde bei mir?

Wenn Sie beabsichtigen, mich zu beauftragen: Ab vier Eurocent pro Wort bekommen Sie bei mir kurze, prägnante Texte mit den Keywords, die Sie vorgeben, und zwar zum vereinbarten Termin. Darauf können Sie Ihr Geschäft aufbauen – ohne „Wenn und Aber“.

Neue Konditionen – Preise pro Wort

Die gestiegenen Anforderungen der Kunden an Professionalität zwingen mich dazu, ab sofort für Neukunden folgende Wortpreise anzubieten:

Wortpreis für Beiträge mit weitgehend freier Themenwahl ab 4 Eurocent/Wort, Texte, die Bilder, Übersetzungen, Fachkenntnisse oder Recherchen erfordern, ab 7 Eurocent pro Wort.

Bestehende Kunden betrifft diese Änderung der Konditionen nicht. Die Angebote sind freibleibend.

Fragen Sie mich bitte an, bevor Sie Ihren Auftrag vergeben – Abweichungen nach unten wie auch nach oben ergeben sich aus dem Umfang Ihres Auftrags und der Schwierigkeit, das Thema sinnreich darzustellen.

Bundespräsident Wulff ist zurückgetreten

Wie von verschiedenen Medien berichtet wurde, ist der deutsche Bundespräsident, Christian Wulff, soeben zurückgetreten. Es ist ein Befreiungsschlag nicht nur für ihn, sondern für Deutschland. Hoffen wir auf einen besseren Nachfolger.