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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Jugendmedienschutzgesetz angeblich kurz vor dem „Aus“

Die drohende Zensur durch das Jugendmedienschutzgesetz, das am 1. Januar 2011 hätte in Kraft treten sollte, wurde dank einer Initiative verschiedener Parteien im Landtag von NRW zumindest vorläufig gekippt. Das Gesetz, das angeblich dem Schutz der Jugend hätte dienen sollen, hätte voraussichtlich das „aus“ für viele kleine und kleinste Medien im Internet bedeutet. Obgleich das Gesetz an sich sinnvoll gewesen wäre, war es so einseitig auf die großen Pressemedien zugeschnitten, dass Bloggern in Zukunft die Chance verbaut gewesen wäre, zu allen Themen unverblümt ihre Meinung zu sagen. Man kann nur hoffen, dass NRW bei seinem „Nein“ bleibt – noch besser wäre freilich, wenn auch andere Bundesländer sich von diesem unvollkommenen Gesetz distanzieren würden.

Wohnung in Budapest zu Verkaufen / zu Vermieten

Nein, ich bin auf gar keinen Fall Immobilienmakler geworden. Aber die Umstände erfordern neue Wege, und so veräußere oder vermiete ich eine weitere Wohnung aus meinem/unserem Besitz.

Wenn Sie also in Budapest eine Wohnung in ruhiger Innenstadtlage (Seitenstraße) mit zwei Zimmern (eines davon riesig) suchen, rufen Sie bitte einfach an oder schreiben Sie an meine E-Mail-Adresse. Diese Wohnung wird ab Mitte des Jahres 2011 frei.

Die WELT belehrt das Internet über Meinungsfreiheit

Was ich gestern im Prinzip voraussah,, wurde heute Wirklichkeit: Die USA-freundliche und bürgerlich-konservativ orientierte Tageszeitung DIE WELT lässt durch ihren stellvertretender Politik-Chef Claus Christian Malzahn verkünden, was sie von Wiki Leaks und Julian Assange hält:

Assange hat sich im Internet eine Wirkungssphäre geschaffen, die ohne geltendes Recht auskommen will. Diese Haltung ist im Web ohnehin sehr verbreitet …. (und weiter…) offenbar hat er angenommen, dass die Non-Existenz von Recht und Gesetz nicht nur im Internet, sondern auch im wahren Leben gilt.


Ich enthalte mich der Kommentare. Jeder mag selbst denken, was er will.

Nur: Die Art und Wiese, in der das Haus Springer gegen die Meinungsvielfalt im Internet schießt, spricht Bände und zeigt, wie man dort denkt: Das Recht, Nachrichten zu verbreiten und zu kommentieren, ist demnach ein Privileg der Verleger-Eliten, und andere sollen es gar nicht erst bekommen. Das ist genau die Presse-Grundhaltung, aus der die Blogs und Alternativmedien erst entstanden sind. Seither gibt es alternative Meinungen in Hülle und Fülle – und sicherlich auch ein paar Meinungen, die besser nicht in die Öffentlichkeit gelangt wären. Dennoch: Der Zugewinn an Meinungs- und Informationsfreiheit sollte auch dem Hause Springer wichtiger sein als der eigene, konservative Medienstandpunkt, und keine Zeitung macht sich Freunde, wenn sie die Meinungsvielfalt angreift.