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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Die Swiss, der Help Desk und Zürich Airport

Die Swiss hat am Flughafen Zürich ein etwas eigenartiges, aber normalerweise effizientes System zum Einchecken: Man reiht sich in die Schlange ein und wird dann an einen Schalter gerufen. Das geht normalerweise recht schnell, vor allem morgens gegen 6:30. Doch irgendwie wird der Fluss der Passagiere behindert: Vor dem Eingang steht eine imposante Dame, und vor ihr wieder staut sich eine Schlange. Nun, so denkt der Fluggast, entweder eine neue Werbung oder eine weitere Kontrolle – das kann man akzeptieren, nicht wahr? Nach einer gewissen Wartezeit lande ich also bei der Dame, und sie fragt mich: „Haben sie schon eingecheckt?“ Da ich verneine, werde ich belehrt: „Sie müssen erst einchecken, und dann an den Schalter gehen“.

Ich fühle mich irgendwie wie früher Bei EASY JET in Berlin, denn auch dort hat man schon einmal dieses Verfahren erprobt – und inzwischen wieder aufgegeben, weil es sich nicht rentiert hat. Doch was tut man nicht alles, um ein angepasster Fluggast zu sein? Nun, ich frage also einen jungen Mann vom Bodenpersonal, , ob er mir dabei hilft, den Automaten zu bedienen – nur musste der „leider“ gerade woanders hin und verwies mich auf die „zahlreichen“ (ich zählte zwei) Kolleginnen vor Ort, von denen eine gerade recht beschäftigt war, während die andere mich beschied, dass ich mich um meinen Kram eigentlich selber kümmern müsste. Mein Wunsch nach Hilfe wurde deshalb abgewiesen: Ich solle an den Automaten gehen und es selber versuchen, dann würde man sich vielleicht bequemen, mir zu helfen. Nun, der Automat erwies sich als unwillig, woraufhin die junge Dame mich wieder ein wenig von oben herab ansah und mir überheblich mitteilte „Wenn es nicht funktioniert, müssen Sie sich vorne an den Help-Desk wenden“. Allerdings war dort „vorne“ nirgendwo ein Help Desk, weshalb ich also zu eben jener Dame zurückkehrte und nochmals nachfragte. Nun, es erwies sich, dass der „Help Desk“ kein „Help Desk“ war, sondern der „normale“ Swiss Checkin, eben auf konservative Art, und dass der Weg dorthin wieder über die imposante Dame ging, die mich nun allerdings gnädigst passieren ließ. Der Rest war dann einfach, problemlos und völlig normal.

Fragt sich, warum man Fluggäste mit einer riesigen, sinnlosen Maschinerie verärgern muss, zumal, wenn sie nicht einwandfrei funktioniert und man nicht in der Lage ist, genügend qualifiziertes Personal bereitzustellen.

Dummweihnachten

Das Dümmste über Weihnachten, was ich dieses Jahr gelesen habe (ich kann nur sinngemäß zitieren):

Ein Ereignis, das eine ganze Familie ausgelöscht hat, ist zum Fest der Familie geworden

Gemeint ist die Familie des Zimmermanns Josef, der nach einigen Quellen des neuen Testaments und insbesondere der katholischen Kirchenwelt nun allerdings nicht als „leiblicher“ Vater des Religionsstifters Jesus von Nazareth infrage kommt. (Wenn Sie wissen wollen, warum Josefs Abstammung dennoch auf Abraham zurückgeführt wird, fragen sie doch mal den Herrn Pfarrer, der weiß es).

Indessen hatte der Religionsstifter des neuen Testaments, den wir unter dem Namen Jesus kennen, nun aber mindestens vier Brüder und mehrere Schwestern, sodass sie keinesfalls ausgerottet wurde – vielmehr ist über den Verbleib dieser Geschwister kaum etwas bekannt. Nur die katholische Kirche geht davon aus, dass Jesus von Nazareth der einzige Sohn der Maria war.

Minimalistisch wird es weitergehen

In der heutigen Zeit haben private Webseiten kaum noch Chancen - auch meine nicht, es sei denn, ich würde mich an die üblichen Trends anhängen. Das werde ich aber nicht, sondern ich werde Ihnen hier mitteilen, was ich gerade schreibe und warum es möglicherweise für Sie von Nutzen sein kann, mich zu lesen.

Nach und nach werden alle meine verbleibenden Webseiten auf ein neues, minimalistisches Konzept umgestellt, das schnelle Änderungen ermöglicht und das die Interessenten an meiner Arbeit gezielter anspricht.

Für die kommenden Festtage wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute.


Ihr

Gebhard Roese