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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Selbsthilfegruppe für Banker-Frauen war ein Bluff

Die New York Times machte in der ganzen Welt von sich reden, nachdem sie einen Artikel über eine angebliche Selbsthilfegruppe veröffentlichte, die von der Finanzkrise geschädigt waren - nicht durch den Verlust des eigenen Arbeitsplatzes, sondern wegen der geringeren Einkünfte ihrer Ehemänner und Liebhaber.

Die New York Times musste nun gestehen, dass der Redakteuer einer Satire aufgesessen war, die nach der Veröffentlichung in der NYT um die ganze Welt ging.

Mehr bei der liebepur . Übrigens hatte ich schon in meinem Artikel für die Liebepur vermutet, dass die Sache nur ein PR-Gag wäre, um das Blog populärer zu machen, das ein paar clevere Frauen aus Spaß aufgebaut hatten.

Wie auch immer - die NYT fiel auf die Frauen herein und musste jetzt ihre Berichterstattung durch einen redaktionellen Vermerk korrigieren.

Karrieren und Buch – Autoren sind offenbar Makulatur

Autoren sind inzwischen für den Buchhandel und auch wohl für Verleger lästiges Beiwerk, auf das man ganz gut verzichten könnte, wenn sie nicht leider Gottes diejenigen wären, die anderen Karrieren ermöglichen – auf diese Idee könnte jedenfalls kommen, wer eine Ankündigung der Leipziger Buchmesse liest.

Mehr dazu im Biblioblog.

Frauenlöhne: Deutschland steht erbärmlich da

Der Unterschied zwischen den Löhnen der Frauen und Männer beträgt in Deutschland 23 Prozent – und das ist erbärmlich für ein Land, das doch immer als vorbildhaft in der EU dargestellt wird.

Allerdings ist der unterscheid zwischen Anspruch und Realität auch in einigen skandinavischen Ländern besonders hoch: In Schweden, einem Land, das stark unter feministischem Einfluss reagiert wird, beträgt der Unterschied immerhin auch satte 18 Prozent und liegt damit knapp über dem EU-Schnitt von 17 Prozent.

Es ist richtig, dass nun etwas getan werden muss, und die Politikerinnen und Politiker hatten mal wieder das Mundwerk locker, als die Zahlen herauskamen. Astrid Rothe-Beinlich tat es am peinlichsten: Es sei ein Armutszeugnis für die Bundesregierung, meinte sie – so, als ob die Regierung die Löhne festsetzte. Aber das ist nicht untypisch für die Linke insgesamt: Man wünscht sich, dass der Staat alles regelt. Die SPD forderte immerhin noch moderat „gesetzliche Schlussfolgerungen“, was in der Regel heißt, dass sie keine Ideen hat, wie man etwas verändern könne, und Die Linke, traditionell an einem machtvollen Staat interessiert, forderte ein „Gleichstellungsgesetz“ – was immer das sein soll. Einzig die FDP-Politikerin Ina Lenke prangerte mit einem gewissen Recht das deutsche Steuersystem an, dass seinen Beitrag durch die Steuerklasse V zu der Misere leiste.

Es ist in diesem Zusammenhang sehr merkwürdig, dass keine der Linksparteien die Gewerkschaften nannte, die ja eigentlich über die Gleichheit der Löhne wachen müssten.

Auch auf das Verhalten der Frauen selbst fällt allerdings ein Schatten: Auch heute noch denken in Deutschland viel zu viele Frauen, dass ihre Berufstätigkeit entweder vorübergehend ist oder nur eine Ergänzung des Familieneinkommens darstellt, die eigentlich unnötig ist. Das alte deutsche Hausfrauenideal ist zwar zurückgegangen – gestorben ist es aber noch nicht.

Quelle für die Fakten: Abendblatt.