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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Neues Gesicht

Liebe Freundinnen und Freunde des Blogs,

heute habe ich mir ein neues Gesicht für das etwas altbacken wirkende Blog einfallen lassen - ich hoffe, es gefällt Ihnen.

Selbstverständlich schreibe ich auch im neuen Jahr 2009 für SIE - fragen Sie einfach an.

Zunächst aber: Alles Gute für Sie - und Gesundheit, Liebe und Frohsinn im neuen Jahr.


Ihr

Gebhard Roese aus Budapest

Nahost: und kein Friede auf Erden

Die Konfliktparteien könnten nicht unterschiedlicher sein – hier das wirtschaftlich reiche, saturierte hoffnungsfrohe Volk der Israelis mit einer gut gerüsteten Armee, dort das wirtschaftlich arme, ausgezehrte und hoffnungslose Volk der Palästinenser mit Wut im Bauch. Wenn gar nichts sicher ist in diesen Tagen, dann eines: Leiden wird die Zivilbevölkerung Palästinas, die hin- und hergerissen wird zwischen den beiden rivalisierenden Führungsgruppen.

Das kann nicht gut gehen, und die Welt ist hier und jetzt gefragt, den Krieg sofort zu beenden und den Frieden wieder herzustellen, bevor das Geschehen im Nahen Osten außer Kontrolle gerät.

Gegenwärtig sind viel zu viele Ungereimtheiten vorhanden, aber auch zu viele Emotionen im Spiel – wie immer, wenn von Israel die Rede ist. Es ist relativ unverständlich, dass der tschechische Außenminister Karel Schwarzenberg gerade jetzt Partei ergreift, ja, es ist im Grunde peinlich für Europa. Das gilt im übrigen auch für die Äußerungen der deutschen Bundeskanzlerin, über die berichtet wurde, sie hätte der Hamas die „Alleinschuld“ gegeben, was ebenso wenig förderlich ist - aber das mag man der Deutschen verzeihen, denn das Verhältnis Deutschlands zu Israel ist immer noch von ganz besonders schwieriger Art. Dennoch sind Schuldzuweisungen nicht das, was im Moment opportun erscheint - wir brauchen keine Parteilichkeit, wir brauchen politische Lösungen.

Dies mag man auch manchem deutschen Rundfunk- und Fernsehkommentator empfehlen: Es geht doch gar nicht um das Lebensrecht Israels oder das Selbstverteidigungsrecht des israelitischen Volkes – das bezweifelt ja niemand. Es geht vielmehr darum, den schwelenden Krisenherd Nahost zu beruhigen, ja, wenn möglich zu befrieden. Israel liegt uns viel zu nahe, um wegsehen zu können oder um Recht oder Unrecht zu feilschen, denn so gerät man nur zwischen die Fronten – und dahin sollte sich Europa gar nicht erst begeben.

Quellen: Reuters für das Zitat des tschechischen Außenministers, Süddeutsche für das Zitat der deutschen Bundeskanzlerin.

Durchreise: Essen und Wohnen in Hamburg



Wo isst eigentlich der reisende Journalist, wenn er in Hamburg gerade mal ein paar Stunden Zeit hat und Sehnsucht nach einem wirklich guten Fischgericht? Bai Daniel Wischer in der Spitaler Straße 12. Inzwischen kosten die Gerichte natürlich mehr als die historischen 50 - 60 Pfennige, sind aber im Vergleich immer noch äußerst preiswert.

Ich hätte auch gerne noch ein paar der tollen Lokale im Portugiesenviertel ausprobiert, aber dazu blieb leider keine Zeit. Es ist schon sehr merkwürdig, dass mir dieses Viertel bisher verborgen blieb. Ich hentdeckte es, weil ich dort eine Nacht lang gewohnt habe, und zwar im sehr empfehlenswerten „Stella Maris“ (Reimarusstr. 12) , das ich über hotel.de gebucht habe – ein überaus preiswertes und stadtnahes Hotel. Ich kann es jedem empfehlen.