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  Aktuelle Informationen

ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
  Mobil 016093095395.

Erfolge schleichen sich ein

Viele von Ihnen fragen sich sicherlich, „was schreibt der eigentlich?“, denn in persönlichen Gesprächen höre ich immer wieder „ja, wann erscheint denn ihr Buch denn nun eigentlich?“ Inzwischen hatte ich auch drei Anfragen, doch bitte einmal meine Texte kostenlos einzustellen, ich würde dann auch die Hälfte der Gewinne bekommen.

Nun – liebe Freunde: Nichts dergleichen. Ich schreibe inzwischen für fünf kommerziell geführte Blogs, die mit meinen Lieblingsthemen Liebe, Beziehungen und Psychologie gar nichts zu tun haben, ferner für zwei weitere Expertenblogs, die sich mit der Liebe beschäftigen und inzwischen für drei Webseiten, auf denen mein Name niemals auftaucht. Daneben beschäftige ich mich mit zwei Lexika und habe zwei weitere Aufträge in der Tasche, deren Startermin allerdings erst in die Zukunft fällt. Daneben führe ich noch drei namhafte Blogs in eigener Regie und zwei weitere, die ich leider gegenwärtig vernachlässige. Mein Flaggschiff sollte einmal dies Blog werden – ist es aber nicht. Das Expertenblog „liebepur“ hat eine weitaus größere Leserschaft als der „wortwechsler“ und es ist mein Hauptsprachrohr für die deutsche und englischsprachige Öffentlichkeit geworden.

Was ich Ihnen damit sagen will? Sie brauchen in unserer Branche vor allem Geduld und Fleiß – und auch die Kraft, einmal „nein“ sagen zu können, wenn das Leistungs-Preis-Verhältnis absolut nicht stimmt. Heute ein Blog zu eröffnen und in drei Monaten ein viel beschäftigter Schriftsteller zu sein funktioniert auf keinen Fall.

Fernsehschrott Marke Offenburg: überflüssiges Bambi

Ein Moderator, der seine besten Tage inzwischen hinter sich hat, Preisträger, die wie von einem Zufallsgenerator ausgewählt wurden und vor allem die unsägliche Britney Spears: Was zu viel ist, ist zu viel.

Es mag sein, dass Harald Schmidt von dem unsinnigen Medienspektakel „Bambi“ tatsächlich peinlich berührt war, und er deswegen die Veranstaltung von vom Angang bis zum Ende verpatzte – aber dann hätte er lieber gleich den Reich-Ranicki geben sollen und sagen: „Leute, das, was ihr hier macht, ist, ist Blödsinn“.

Prämiert wurde, wer schon bekannt ist – Innovationen auf dem Medienmarkt scheinen am Haus Burda vorbeigegangen zu sein. Arroganz und Selbstbelobigung der Wenigen an die Wenigen ist die standardisierte Sitte geworden und der einzige Stil, der durchgängig erkennbar war, ist die blasierte Lageweile.

Auch die vorgeblich gute Tat, einmal ein Sozialwerk zu belobigen, kann man sich auch getrost schenken – das passte in Wahrheit gar nicht in das Milieu, das man sich in Offenburg selber schafft. Da hätte durchaus ein Scheck mit einem Fotoauftritt in der Ortszeitung genügt.

Zwei Peinlichkeiten wären hervorheben: erstens der Auftritt des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger, dem man wahrhaftig empfehlen sollte, einmal einen Kursus für gepflegten Sprechstil zu besuchen – und zweitens der Auftritt von Frau Spears. Sie ist inzwischen der Inbegriff einer Frau, die nichts mehr ist als ein Medienobjekt, das nach Art von E.T.A. Hoffmanns Olimpia wie aufgezogen über die Bühne hüpft.

Von einem „Comeback“ kann da gar nicht die Rede sein – eher von dem krampfhaften Versuch, die sicherlich unter viel Mühe produzierte CD zu verkaufen. Warum das Trällerliedchen „Womanizer“ ein Hit ist, wissen wahrscheinlich nur die Spears-Fans – und wie jemand mit einem so dünnen, farblosen Stimmchen überhaupt jemals auf die Bühne kam, wahrscheinlich auch.

Was bleibt? Das Unbehagen der Gaukelei. Das Gefühl, vom Fernsehen verhöhnt zu werden – und letztlich der Eindruck, dass Bambi ein völlig überflüssiges Tier ist.

Entscheidungen klug fällen

Wem ist es nicht schon mal so gegangen? Auf seinem Lebensweg findet sich plötzlich eine Weggabelung: Man kann den linken Weg wählen oder den rechten - man muss sich als entscheiden.

Soll ich Ihnen sagen, was passieren kann?

1. Der rechte Weg führt in die Irre – der Linke zum Erfolg.
2. Der linke Weg führt in die Irre, der rechte zum Erfolg.
3. Beide Wege führen in die Irre.
4. Beide Wege führen zum Ziel.

Mich erstaunt, dass Menschen immer wieder glauben, dass nur der erste oder der zweite Fall eintreten kann, und ich kann ihnen deshalb nur raten: Wenn Sie Zweifel haben, dann stellen sie sich doch mal diese Fragen:

1. Gibt es nur diese beiden Wege oder noch einen Dritten?
2. War der Weg, auf dem ich ankam, überhaupt der richtige Weg?
3. Gibt es einen Weg zurück?
4. Gabeln sich die Wege bald wieder, sodass ich neu wählen darf?

Sie erkennen daraus möglicherweise, dass sich die Alternative: „Dieser oder jener Weg“ oft gar nicht stellt. Es ist eine Scheinalternative.