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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Erste Niederlage für Miss-Moralisten

(sehpferd, 31.12.2007, feier content) Endlich einmal hat das Volk den selbst ernannten, gleichwohl aber janusgesichtigen Moralwächtern der Miss-Wahlen einen Denkzettel gegeben, den diese wohl kaum so schnell vergessen werden.

Jedenfalls hat die 22-jährige, aus Reunion stammende französische Schönheitskönigin Valérie Bègue ihren Titel nicht abgeben müssen – vor allem, weil die Regierung Frankreichs und das französische Volk anderer Meinung waren als die Pseudomoralisten des Miss-France-Komitees. Ihre Vorsitzende Geneviève de Fontenay hatte vor ein paar Tagen noch vollmundig erklärt, man würde Frau Bègue „zwingen“ zurückzutreten, wenn sie es nicht freiwillig täte.

Frau Bègue war durch die „Enthüllungen“ des Boulevardmagazin "Entrevue" um der puren Sensationslust willen in ein „Zwielicht“ gebracht worden – denn die Fotos sind nicht obszöner als die leidigen Bikini-Auftritte während der Miss-Shows, die ja auch nur der Fleischbeschau dienen.

Zum Jahreswechsel

Die Zukunft? Sie ist stets Chance und Risiko. Freilich - für die graugesichtigen Frauen und Männer, für die noch nie etwas ging, weil nie etwas gehen durfte, ist sie es nicht. Für sie ist die Gegenwart so grau wie die Zukunft: Wer keine Chancen sucht, der findet auch keine.

Im letzten Jahr musste ich wieder einmal erkennen: Es gibt Zeiten zu säen und Zeiten zu ernten. Die Saat ging sehr langsam auf, viel zu langsam für meine Begriffe. Aber hätte ich nicht dort gesät, wo es steinig und unwirtlich war, dann hätte ich nie geerntet. Diese Stellen hatten die Saaträuber noch nicht entdeckt.

Nun aber habe ich die ersten Erfolge – und bin sehr glücklich darüber. Dieses Glück will ich heute mit Ihnen teilen: Meinen Leserinnen und Leser wünsche ein gutes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr – und dass sie Ihre Erfolge schnell und sicher in die Scheunen bringen.

Ihr Gebhard Roese

Blog-Wettbewerbe: Schmeißt sie auf den Müll

Ach bitte, liebe Edelmut-Verleger, Gutmenschenförderer und Wichtigtuer: Seid doch bitte so nett, eure sogenannten Blog-Wettbewerbe auf den Müll zu werfen, ja?

„Blog“ bedeutet kaum etwas anderes als: Eine Webseite in einer besonderen Form zu führen – die des Blogs. Es gibt keine Blogosphäre und keine Blogideologie, keine wilden Schwärme und keine „besseren Jedermannjournalisten“.

Blogs „als solche“ zu bewerten bedeutet so viel, wie einen Handzettel mit „Der ZEIT“ vergleichen zu wollen – beide enthalten Informationen, und dennoch vergleicht man sie nicht miteinander.