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ihre worte - neu geschrieben
  Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist.
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Der Tiefpunkt der Kultur: Echo

Wie blöde muss man eigentlich sein, um deutsche Schlager zu lieben? Ziemlich blöd, wie mir scheint. Denn nur selten war unter den Nichtigkeiten, Trällerliedchen und Rührschnulzen beim "ECHO" etwas zu finden, bei dem das Ohr merklich spitzer wurde.

Offensichtlich sind wir so: ein Volk von einfältigen, eher dummen als dreisten Musikkonsumenten, die alles fressen, was man ihnen hinschmeißt.

Der Echo war ein Tiefpunkt der Kultur, wenn er überhaupt etwas mit „Kultur“, „Gesang“ oder „Musik“ zu tun hatte. In Wahrheit heißt das Stichwort: „Wer verdient mit wem am meisten Geld?

Nun, nun. Der Tiefpunkt ist noch nicht ganz erreicht, er naht noch, und er hat einen Namen: Jamie-Lee Kriewitz. Ein Lied wie jedes andere, gesungen von einer Sängerin, die leider nicht ist wie jede andere, sondern deutlich schlechter. Damit will man ernsthaft Deutschland beim Song-Festival vertreten. Es war nicht der einzige Flop in dieser lachhaften Selbstbespiegelung der Branche. Und die Moderatorin Barbara Schöneberger hatte die Veranstaltung, die sich hinzog wie Sirup, niemals so recht im Griff.

Früher habe ich mal jeden gerügt, der „Musikindustrie“ sagt, weil es „Musikbranche“ heißt. Heute würde ich sehr dafür plädieren, diese Serienproduktion von uniformem Nonsens als Industrie zu bezeichnen.

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