Aktuelle Informationen

Gebhard Roese - Ihr Texter, Schriftsteller und Journalist. Ich bin stets gut beschäftigt, doch das sollte Sie nicht hindern, bei mir anzufragen: Web-Content vom Feinsten gibt es nicht überall – aber bei mir. Ab Januar 2012 sind freie Kapazitäten vorhanden.

Für Neugierige: Wann wurde ich Schriftsteller?
Hatte ich jemals geplant, Schriftsteller zu werden? Ich weiß es nicht, aber als ich etwa acht Jahre alt war, schrieb ich einen Artikel für einen Wettbewerb – und gewann immerhin einen der Hauptpreise: Fünf Deutsche Mark. Zum Vergleich: Eine Kugel Eis kostete damals 10 Pfennig. Mein Interesse an der Schriftstellerei erlahmte jedoch, als ich einsah, dass damit kein Geld zu verdienen war. Gegen 1980 schrieb ich PR-Artikel für einen Gesundheitsverband und arbeitete an einem damals sehr bekannten, alternativen Gesundheitsbuch mit, um mich später wieder ganz meinem eigentlichen Beruf zu widmen. Erst gegen 2001, während eines längeren Aufenthalts in Afrika, habe ich wieder begonnen, Online-Artikel, Essays und andere Beiträge für das Internet zu schreiben. Seit 2003 schreibe ich unter einem Pseudonym im Internet, seit 2006 auch unter meinem eigenen Namen.
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare
Baukredite wie im Märchen
Ob sich der Bundespräsident nun gestern „entschuldigt“ hat oder nicht, ist mir schnurzpiepegal. Ich habe aber interessiert zugehört, wie sich eine Freundesschatulle öffnet, wenn man mal eben eine halbe Million Euro haben möchte - und wie man dergleichen später umfinanzieren kann.
Ja, es ist wie im Märchen: Da sitzt der Herr Präsident im Studio mit zwei hochkarätigen Journalisten und plaudert munter drauflos, dass man eben Freunde hätte, und dass man doch wohl noch Freunde haben dürfe, oder etwa nicht?
Jeder Bausparer und hypothekenbelastete Wohnungsbesitzer kann da doch nur große Augen kriegen, nicht wahr? Ach, so geht das? Man muss also gar nicht Bausparen, und bei der Hausbank jeden Euro offenlegen, den man einnimmt, um einen Kredit zu bekommen? Nein, man geht einfach zu Fietje, der eine Bratwurstbude besitzt und fragt: „Du, kann deine Hulda mir mal eine halbe Million rüberreichen, ich will da ein Häuschen bauen?“ Und dann kommt die Hulda, drückt dem bauwilligen lauter Scheinchen in die Hand und sagt: „Da nimm!“.
Das einzige Problem ist, dass die meisten von uns den Fietje mit der Bratwurstbude nicht kennen, dessen Frau mal eben eine halbe Mio. lockermacht. Aber nun ja – das stört uns doch nicht weiter, oder etwa doch?
Schließlich hat Gustav Gans doch auch immer mehr Glück als Donald Duck, nicht wahr?
Übrigens habe ich da noch einen Nachtrag: Entenhausen (also die Heimat von Donald Duck) hat nun seinen eigenen Präsidenten-Skandal. Natürlich gibt es keine Parallelen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Entenhausen. Es sei denn, es gäbe sie doch.
Ja, es ist wie im Märchen: Da sitzt der Herr Präsident im Studio mit zwei hochkarätigen Journalisten und plaudert munter drauflos, dass man eben Freunde hätte, und dass man doch wohl noch Freunde haben dürfe, oder etwa nicht?
Jeder Bausparer und hypothekenbelastete Wohnungsbesitzer kann da doch nur große Augen kriegen, nicht wahr? Ach, so geht das? Man muss also gar nicht Bausparen, und bei der Hausbank jeden Euro offenlegen, den man einnimmt, um einen Kredit zu bekommen? Nein, man geht einfach zu Fietje, der eine Bratwurstbude besitzt und fragt: „Du, kann deine Hulda mir mal eine halbe Million rüberreichen, ich will da ein Häuschen bauen?“ Und dann kommt die Hulda, drückt dem bauwilligen lauter Scheinchen in die Hand und sagt: „Da nimm!“.
Das einzige Problem ist, dass die meisten von uns den Fietje mit der Bratwurstbude nicht kennen, dessen Frau mal eben eine halbe Mio. lockermacht. Aber nun ja – das stört uns doch nicht weiter, oder etwa doch?
Schließlich hat Gustav Gans doch auch immer mehr Glück als Donald Duck, nicht wahr?
Übrigens habe ich da noch einen Nachtrag: Entenhausen (also die Heimat von Donald Duck) hat nun seinen eigenen Präsidenten-Skandal. Natürlich gibt es keine Parallelen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Entenhausen. Es sei denn, es gäbe sie doch.
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare
Von Ringleben nach Altenburg – wie kommt man dahin?
Mein ältester bekannter Vorfahr ist Johann Adam Roese, (Röse), der um 1600 zu Ringleben geboren wurde. Seine Ehefrau ist unbekannt, jedoch ging aus der Ehe ein Sohn namens Jacob Roese (Röse) hervor, der um 1620 herum geboren wurde. Er wird als Anspänner und Heimbürge (Kämmer, auch Syndikus oder Schöffe) bezeichnet und heiratete in zweiter Ehe Anna Elisabeth Suchland, deren Geburtsdatum unbekannt blieb. Von dort aus ging es familiengeschichtlich über Landgrafenroda nach Zielenzig (heute Sulęcin in Polen), von dort wieder auf verschieden andere Güter im heutigen Polen, schließlich (vor dem Zweiten Weltkrieg) nach Berlin und schließlich nach Bremen, wo die Familie über viele Jahre sesshaft blieb.
Ich selbst habe dann über Bremen nach Stuttgart, von dort ins äußerste Baden, und schließlich über Budapest nach Altenburg gefunden. Ähnlich wie beim Ur-Urgroßvater Carl Georg Roese, waren diese Wechsel auf die Unzufriedenheit mit dem Bestehenden und dem Drang nach Erneuerungen und Veränderungen zurückzuführen.
• Anspänner – Bauer, der bereits Pferde besitzt und damit nicht nur Frondienste leistete, sondern auch eigens Land bewirtschaftete.
Ich selbst habe dann über Bremen nach Stuttgart, von dort ins äußerste Baden, und schließlich über Budapest nach Altenburg gefunden. Ähnlich wie beim Ur-Urgroßvater Carl Georg Roese, waren diese Wechsel auf die Unzufriedenheit mit dem Bestehenden und dem Drang nach Erneuerungen und Veränderungen zurückzuführen.
• Anspänner – Bauer, der bereits Pferde besitzt und damit nicht nur Frondienste leistete, sondern auch eigens Land bewirtschaftete.
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare







